Der Gerzkopf ein besonderes Naturjuwel

Die sagenumwobene Lacke am Gerzkopf

Der Gerzkopf ist einer jener Gipfel, die man ruhig öfter mal erwandern sollte, denn die Natur setzt ihn zu jeder Jahreszeit ganz besonders in Szene. Bei unserem letzten Familienausflug auf den Gerzkopf hat der Herbst die Landschaft in den schönsten und buntesten Farben „gemalt“.

Eintauchen in die wunderschöne Herbstlandschaft
Eintauchen in die wunderschöne Herbstlandschaft

Für unsere Tour haben wir diesmal die Variante über Schattbachwinkl gewählt. Das Auto lassen wir am Parkplatz vorm Schranken beim Knappenbauern stehen und folgen erstmal ein Stück der Forstraße bis wir zur Abzweigung auf den Steig kommen. Nun beginnt eine tolle Wanderung durch den Wald. Die Kinder naschen noch von den letzen noch übrigen Preissel- bzw. Schwarzbeeren, während wir den gigantischen Ausblick auf die Bischofsmütze, der sich ab und an bei Waldlichtungen bietet, genießen. Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir die schwarze, sagenumwobene Lacke am Gerzkopf. Ein wirklich sehr anziehender, beinahne magischer Platz.

Wenig später sehen wir auch schon oben, ab Gipfel. Neben einem Holzkreuz findet man hier auch eine Glocke, die natürlich umgehend von den Kids zum Erklingen gebracht wird.

Bis hinunter zur Schäfterhütte, kann man den Klang wahrnehmen. Beim Hinuntergehen machen wir noch einmal Rast und zwar kehren wir bei der Schäferhütte, die sich ca. 20 Gehminuten unterhalb des Gipfelkreuzes befindet ein und genießen die warmen, herbstlichen Sonnenstrahlen, bevor wir wieder auf selber Strecke hinunterwandern.

Gemütliche Einkehr auf der Schäferhütte
Gemütliche Einkehr auf der Schäferhütte

Wissenswertes: Zur Schäferhütte gibt es keine Zufahrtsstraße und so muss Brigitte, die „Schäferin“ sämtliche Lebensmittel hochtragen.

Zur Wanderroute

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Erlebnis Tappenkarsee

Erster Blick auf den Tappenkarsee

Seit unserem letzten Besuch am Tappenkarsee sind nun doch schon einige Jahre vergangen. Und so haben wir uns schon sehr auf dieses Wanderziel gefreut.
Die Fahrt vom Richlegghof nach Kleinarl dauert ca. 40 Minuten. Wir passieren den stimmungsvollen Jägersee und nehmen die Mautstraße bis zum Parkplatz Schwabalm, wo wir unser Auto parken. Motiviert nehmen wir den Aufstieg – es sich doch etwas über 500 Höhenmeter zu überwinden, in Angriff.

Das Wetter ist optimal – und da wir auch noch nicht allzu spät dran sind, ist das wandern entlang des steilen aber schön ausgebauten Steiges recht angenehm. Immer wieder haben wir einen tollen Ausblick auf den Jägersee. Auch der Blick auf den Wasserfall und die herrliche Vegetation entlang des Weges ist beeindruckend. Nach etwa 1,5 Stunden sind wir oben angelangt. Wie ein Tor öffnen sich die Felsen und vor uns liegt der 23,8 ha große Tappenkarsee, der an seiner tiefsten Stelle ca. 48 m tief ist.

Wir legen eine Pause ein, ziehen unsere Schuhe und Socken aus und kühlen unsere Füße im herrlichen Wasser des Sees.

Erfrischt geht’s entlang des Seeufers weiter, denn unser Ziel ist die Tappenkarseehütte, wo wir die Hüttenwirtin Andrea besuchen wollen. Bei Wandern entlang des Sees genießen wir ein wundervolles Farbspiel – der türkise See, die kräftig rosa blühenden Almrosen, … einfach herrlich.

Am letzen Wegstück erwischt uns noch ein kurzer Sprühregen – das macht aber nichts, denn in der Hütte sind wir wieder schnell trocken gelegt. Der Kaiserschmarrn schmeckt hier oben ganz besonders gut – für Erwachsene wird er übrigens mit in Rum getränkten Rosinen serviert (lecker!!!).

Nach einem gemütlichen Aufenthalt in der Hütte, geht’s auf selber Strecke wieder retour.

Gezeit: mit Kindern ca. 2,5 Stunden bis zur Tappenkarseehütte – der Abstieg geht dann schon flotter

Einkehrtipp: Tappenkarseehütte:
(Hier kann man übrigens auch übernachten)