Von der Oberhofalm auf den Kaserboden

Kraftplatz Kaserboden

Das ich das letzte Mal am Kaserboden war, das liegt schon fast eine Ewigkeit zurück – zumindest war das lange bevor der Ort offizieller Kraftplatz wurde. Aber schon damals hat mich dieser Almboden, durch den sich ein kleines Almbächlein schlängelt, immer fasziniert.

Hinter der Oberhofalm geht’s los – wir halten uns immer an die Markierungen in Richtung Linzersteig/Rinderfeld. Zuerst folgen wir einer breiten Forststraße und treffen auf eine Herde wunderschöner Pferde.

Pferdeherde auf der Hofalm
Pferdeherde auf der Hofalm

Meine Tochter Catharina ist eine ganz besondere Pferdenärrin. Natürlich werden hier die schönsten Tier ausgiebig bestaunt.

Als sich Catharina schließlich von den Pferden trennen kann, setzen wir unsere Wanderung fort und gelangen zu einem ziemlich steilen Steig, über den wir nach ca. 1/2 Stunde unser Ziel den Kaserboden erreichen.

Wir setzen uns und genießen die Stille. Jetzt wieder einmal hier ist es fast noch schöner, als ich es in  Erinnerung hatte. Und ja, hier kann man so richtig abschalten und auftanken.

Der Rückweg hat uns diesmal auf selber Strecke wieder ins Tal geführt. Ein anderes Mal werden wir jedoch wieder eine längere Tour zum Rinderfeld oder über den Linzersteig zur Hofpürglhütte unternehmen.

Alle Infos zum Kraftplatz Kaserboden

Parken: Parkplatz Oberhofalm

Dauer: ca. 50 min pro Strecke, ca. 1,9 km pro Strecke, 294 Höhenmeter

Ausrüstung: gutes Schuhwerk, eventuell Wanderstöcke

Einkehr: Oberhofalm oder Unterhofalm

Rauf auf den Hausberg!

Zwar war heute morgen der Wetterbericht schöner als dann die Realität – aber sie war wieder einmal wunderschön die Wanderung auf den Rossbrand unseren Hausberg. Diesmal wählten wir die Route über die Grubalm – Stiertafei – Radstädterhütte –  Rossbrand Gipfelkreuz (1.768 m) und über die Karalm gings dann wieder retour.

Wanderung zum Rossbrand über die Grubalm
Wanderung zum Rossbrand über die Grubalm

Direkt ab Haustüre sozusagen ging’s los. Über den Steig hinauf bis zum Grubalmweg und dann über diesen (Forststraße) weiter zur Grubalm (nicht bewirtschaftet). Danach führt ein Steig zum bekannten „Stiertafei“ – das Wetterkreuz, wo man aus sämtlichen Richtungen zusammentrifft und die letzte Stunde hinauf zum Rossbrand noch vor einem liegen.

Hier findet man viele kleine Bäche und Quellen.
Hier findet man viele kleine Bäche und Quellen.
Stiertafei
Stiertafei – bekanntes Wetterkreuz

Ein paar kleine Schauer und danach wieder Sonne – dadurch herrschte heute eine ganz besonders mystische Stimmung.

Mystische Stimmung am Rossbrand
Mystische Stimmung am Rossbrand

Nach einer kurzen Einkehr in der Radstädterhütte gings dann noch zum Gipfelkreuz – leider war’s dort ziemlich kalt. Für den Abstieg haben wir dann die Route über die Karalm gewählt. Diese ist Ende Juni besonders schön, weil es dort riesige Felder von Almrosen zu bestaunen gibt.

Almrauschblüte
Almrauschblüte auf der Karalm
Blick von der Karalm
Blick von der Karalm nach Filzmoos

Insgesamt muss man für den Aufstieg ca. 2,5 – 3 Stunden – für den Abstieg 2 bis 3 Stunden einplanen!