Stoderzinken – Familienwanderung im steirischen Ennstal mit genialem Ausblick

Das Gipfelkreuz des Stoderzinken auf 2.048 m Seehöhe

Stoderzinken – ein Ausflug zum in Erinnerung schwelgen

Es ist eine halbe Ewigkeit her, doch in meinen Kindheitserinnerungen hat dieser Berg einen ganz besonderen Stellenwert. Da oben beim Gipfelkreuz hab ich mich damals wie ein echter Bergkaiser gefühlt, frei und erhaben – einfach um ein ganzes Stück größer.

Nach langen Jahren ist es diesen Sommer für mich Zeit, diesem steirischen Aussichtsberg wieder mal einen Besuch abzustatten.

Ob meine Tochter, auch dieses Gipfelgefühl haben wird? Für die Fahrt nach Gröbming haben wir diesmal die Route über Ramsau gewählt, weil es die landschaftlich interessantere Variante ist. Ein wenig „ins Land einischauen“ so nennen wir das, wenn wir mit dem Auto über die Landstraßen fahren und die Landschaften und Ortschaften auf uns wirken lassen.

Von Gröbming aus, führt die über 12 km lange mautpflichtige Alpenstraße hinauf auf 1.845 m. Es ist ein Sonntag im Juni und es sind zum Glück genügend Parkplätze vorhanden, sodass wir ganz oben parken können. Wir schnappen unseren Rucksack und machen uns auf den Weg.

Kapelle mit traumhaftem Ausblick

Friedenskirchlein am Stoderzinken auf 1998 m
Friedenskirchlein am Stoderzinken auf 1998 m

Als erste Station haben wir uns das Friedenskirchlein vorgenommen. Nach ca. 20 Minuten treffen wir an der Kapelle, die von Emil Ritter von Horstig d’Aubigny direkt am Felsen auf 1.998 m erbaut worden ist, ein. Wir sind allein und genießen die Stille und die Ausstrahlung dieses friedlichen Ortes, solange bis Catharina die Glocke entdeckt und diese mit vollem Einsatz zum Klingen bringt. Fast glauben wir, sie hat damit auch Peter Rosegger, den bekannten steirischen Volksdichter, an dessen Statue wir beim Aufstieg vorbeigekommen sind, aufgeweckt. Wir erinnern uns an die Tafel, die beim Denkmal steht mit seinem Zitat:

„Was soll ich schreiben, mir fällt nichts ein in diesen Bergen voll Sonnenschein, als schweigen und selig sein.“

Peter Rosegger Denkmal am Weg zum Stoderzinken
Peter Rosegger Denkmal am Weg zum Stoderzinken

 

Wir können ihm nur voll und ganz zustimmen.

Auf zum Gipfel des Stoderzinken (2.048 m)

Wir wandern das Stück bis zum Rossegger-Denkmal zurück und schalgen danach den Wandersteig in Richtung Gipfel ein. Dieser Steig ist ganz nach Catharina’s Geschmack, schmal, felsig und ein wenig abenteuerlich.

Nach ca. 45 Minuten kommen wir oben an. Der Ausblick auf das Ennstal ist beeindruckend. Wir genießen und staunen und tragen uns ins Gipfelbuch ein. Es ist das erste Mal, dass unsere „große Kleine“ unsere drei Namen einträgt und das mit voller Begeisterung!

Nützliche Infs:

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Gemütliche Wanderung ins Naturschutzgebiet Bluntautal

Der heutige 30. Mai war wettermäßig nur eines – traumhaft! Ideal um eine kleine Mutter-Tochter- Wanderung zu unternehmen, die dann eventuell mit einer Abkühlung im Schwimmbad enden kann.  Bei der Auswahl des Ziels haben wir uns dann also fürs Bluntautal bei Golling – einem schönen Naturschutzgebiet – entschieden.

herrliche Abkühlung im See
herrliche Abkühlung im See

Die Wanderung beginnt am Parkplatz vis a vis vom Gasthof Göllhof. Nachdem man noch an einigen Wohnhäusern vorbeikommt, gelangt man schließlich zum eigentlichen Wanderweg entlang der Torrener Arche. Gemütlich gehts durch den Wald bis man die kristallklaren Seen erreicht, die zum Rasten und Verweilen einladen. Hier haben wir auch unsere Jause verputzt, die wir mitgebracht hatten, da der Gasthof Bärenhof, bei dem wir normalerweise immer einkehren, heute Ruhetag hatte. Vom Gathof Bärenhof wären es dann noch ca. 2 km zum Wasserfall – auf den haben wir jedoch heute verzichtet, um rechtzeitig ins Aqua Salza zu kommen!

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Ausflugstipp für Familien – der Geisterberg

In St. Johann/Alpendorf, ca. 30 km vom Richlegghof entfernt hat diesen Sommer eine ganz besondere Attraktion eröffnet, wie ich mich am vergangen Montag selbst überzeugen konnte. Mit der Kabinenbahn geht es vom Alpendorf aus rauf  – dann fährt man mit dem Geisterzug weiter bis man den Einstieg in den Geisterberg erreicht. Dort gibts dann 4 geisterhafte Erlebniswelten mi Gspensti und Spucki, Feen, Hexen, Krampussen, Nixen, Zwergen, … Ganz besonders war ich vom sprechenden Drachen begeistert, der alle Kinder bittet auf ihm herumzuklettern und ihn dadurch zu massieren. Auch der Bereich, wo die Wassergeister hausen ist wirklich ganz toll – dort gibt künstliches Wassersystem, wo die Kinder mit Sperren auch Wasser aufstauen und umleiten können. Alle Spielgeräte sind mit viel Liebe zum Detail ausgesucht und wirken sehr hochwertig. Der Geisterberg ist auf jeden Fall ein tolles, neues Ausflugsziel für Familien.

Wandertipp: Von der Aualm zur Sulzkarlalm

Am besten fahren Sie bis zum Parkplatz bei der Aualm. Von dort aus wandern Sie gemütlich 1 1/2 Stunden zur Sulzkarlalm und genießen dabei ein herrliches Bergpanorama.

Bei der Sulzkarlalm sollten Sie unbedingt einkehren und eine hervorragende Jause mit echten Almprodukten bestellen.

Wieder gesträkt geht es auf gleicher Route wieder zurück oder Sie wandern weiter zur bekannten Hofbürglhütte und steigen von dort aus wieder zur Aualm ab.

Der Rossbrand

Rossbrand
Rossbrand

Der Rossbrand, einer der schönsten Aussichtsberge im Salzburger Land. Einen richtigen steilen Gipfel hat dieser Berg zwar nicht aber vom Gipfelkreuz (1770 m) aus hat man einen Rundblick auf 110 der bekanntesten und markantesten Berge  wie z.B. Bischofsmütze, Dachstein, Hochkönig, Großglockner, … Es gibt eine gute Nachricht für alljene, die nicht so gut zu Fuß sind: Über Radstadt kann man, so lange es schneefrei ist, entlang der Rossbrandstraße fast bis ganz hinauf mit dem Auto fahren. Oben gibt es dann mit der Radstädter Hütte eine nette Einkehrmöglichkeit. Für Wanderer gibt es von Filzmoos,  Eben oder Radstadt aus ein paar wirklich sehr schöne Wanderrouten zum Rossbrand.