Duisitzkarsee – für mich einer der schönsten Bergseen überhaupt

Der Duisitzkarsee ist ein echtes Naturhighight

Eine gute Freundin hat mir diesen Bergsee immer wieder und wieder mit ihrer Schwärmerei ans Herz gelegt. „Da müsst ihr unbedingt mal hin, die Landschaft dort ist traumhaft, der Gebirgssee liegt sooooooo wunderschön eingebettet in die Bergwelt der  Schladminger Tauern, …“ Irgendwie hat es bisher noch nicht gepasst, aber jetzt ist es endlich soweit und wir nehmen diese Tour in Angriff.

Mit dem Auto brauchen wir vom Richlegghof aus ca. 40 Minuten bis wir unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz an der Eschachalm in Rohrmoos Obertal erreichen. Was sehr angenehm ist, wir brauchen für die Anfahrt zu diesem Parkplatz keine Maut bezahlen.

Wir starten unsere Tour und haben die Möglichkeit zwischen dem Aufstieg über die Forststraße (ca. 1,5 Stunden) und der Route über den etwas steileren Wandersteig, der mit 1 Stunde angeschrieben ist, zu wählen. Wir entscheiden uns für den Steig, der zwar etwas Kondition und Trittsicherheit erfordert, aber dann doch für die Kids viel interessanter wirkt.

Steiler Anstieg zum Duisitzkarsee
Steiler Anstieg zum Duisitzkarsee

Nach den Regenfällen der letzten Tage sorgen die warmen Sonnenstrahlen an diesem Sommertag dafür, dass jede Menge „Dampf“ aufsteigt, was für eine ziemlich mystische Stimmung in diesem ruhigen, abgeschiedenen Tal sorgt.

Am Weg zum Duisitzkarsee
Am Weg zum Duisitzkarsee

Nach gut einer halben Stunde erreichen wir eine alte Hütte und wir legen eine kurze Trinkpause ein und nach einer weiteren guten halben Stunde erreichen wir unser Ziel, den Duisitzkarsee. Inzwischen haben sich die letzten „Dampfschwaden“ verzogen und wir genießen den herrlichen Anblick dieses Bergsees. Dabei sind die Strapazen des Aufstiegs – der Wandersteig ist wirklich steil – schon wieder vergessen.

Wir kehren auf ein Getränk in die Fahrlechhütte, direkt am See ein, bevor wir eine Runde um den See in Angriff nehmen. Die Kids lassen sich von den kalten Temperaturen des Sees nicht abhalten, eh wir uns versehen, sind die beiden Mädels schon im Wasser, um sich zu erfrischen.

Herrliche Abkühlung im Bergsee
Herrliche Abkühlung im Bergsee

Schön langsam knurrt uns allen auch schon der Magen und wir begeben uns zur Duisitzkarseehütte. Den Naschkatzen unter uns haben es hier vor allem die leckeren Mehlspeisen angetan, ebenso wie die Buttermilch mit frischen Schwarzbeeren – die war auch echt lecker.

Nach einem gemütlichen Aufenthalt geht’s für uns wieder bergab ins Tal. Dabei folgen wir etwas Knie schonend der Forststraße und gelangen auf dieser nach etwas mehr als 1 Stunde wieder zurück zu unserem Auto.

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Erlebnis Tappenkarsee

Erster Blick auf den Tappenkarsee

Seit unserem letzten Besuch am Tappenkarsee sind nun doch schon einige Jahre vergangen. Und so haben wir uns schon sehr auf dieses Wanderziel gefreut.
Die Fahrt vom Richlegghof nach Kleinarl dauert ca. 40 Minuten. Wir passieren den stimmungsvollen Jägersee und nehmen die Mautstraße bis zum Parkplatz Schwabalm, wo wir unser Auto parken. Motiviert nehmen wir den Aufstieg – es sich doch etwas über 500 Höhenmeter zu überwinden, in Angriff.

Das Wetter ist optimal – und da wir auch noch nicht allzu spät dran sind, ist das wandern entlang des steilen aber schön ausgebauten Steiges recht angenehm. Immer wieder haben wir einen tollen Ausblick auf den Jägersee. Auch der Blick auf den Wasserfall und die herrliche Vegetation entlang des Weges ist beeindruckend. Nach etwa 1,5 Stunden sind wir oben angelangt. Wie ein Tor öffnen sich die Felsen und vor uns liegt der 23,8 ha große Tappenkarsee, der an seiner tiefsten Stelle ca. 48 m tief ist.

Wir legen eine Pause ein, ziehen unsere Schuhe und Socken aus und kühlen unsere Füße im herrlichen Wasser des Sees.

Erfrischt geht’s entlang des Seeufers weiter, denn unser Ziel ist die Tappenkarseehütte, wo wir die Hüttenwirtin Andrea besuchen wollen. Bei Wandern entlang des Sees genießen wir ein wundervolles Farbspiel – der türkise See, die kräftig rosa blühenden Almrosen, … einfach herrlich.

Am letzen Wegstück erwischt uns noch ein kurzer Sprühregen – das macht aber nichts, denn in der Hütte sind wir wieder schnell trocken gelegt. Der Kaiserschmarrn schmeckt hier oben ganz besonders gut – für Erwachsene wird er übrigens mit in Rum getränkten Rosinen serviert (lecker!!!).

Nach einem gemütlichen Aufenthalt in der Hütte, geht’s auf selber Strecke wieder retour.

Gezeit: mit Kindern ca. 2,5 Stunden bis zur Tappenkarseehütte – der Abstieg geht dann schon flotter

Einkehrtipp: Tappenkarseehütte:
(Hier kann man übrigens auch übernachten)

Große Runde um den Richlegghof

Trotz der doch für Ende Mai sehr kühlen Witterung haben wir uns heute Nachmittag aufgemacht, um wieder einmal die große Runde um den Richlegghof zu wandern. Diese dauert insgesamt ca. 1,5 Stunden und beginnt vor unserer Haustüre. Wir wandern ein Stück abwärts, bis wir beinahe das alten „Unterrichlegghof-Bauernhaus“ mit herrlichem Blick auf Neuberg erreichen. Biegen dann aber rechts in den Forstweg in Richtung Filzmoos ein, dem wir ca. 1,5 km folgen bis wir wieder eine Kreuzung erreichen. Diesmal nehmen wir die beschrankte Forststraße (bergauf) und folgen dieser. Wir passieren ein 2 Wildfütterungsstellen und wandern auf besagtem Weg weiter bis wir die Beschilderung „Rossbrand über Grubalm“ erreichen. Wir folgen dem Grubalmweg um dann an der Abzweigung in Richung Neuberg wieder in einen wunderschönen Waldsteig hinab zum Richlegghof zu folgen. Der Großteil des Weges führt durch Waldgebiet und entlang des Weges findet man viele Natur: ca. einen Ameisenhaufen, Sumpfdotterblumen, Brunnenkresse oder die heute oft selten gewordene Butterblume.

Wandern in Filzmoos - Altes Richlegghof Bauernhaus ein echter Fotopoint
Altes Richleggof-Bauernhaus mit herrlichem Blick auf Neuberg

 

Sumpfdotterblumen bei Wandern rund um den Richlegghof in Filzmoos
Sumpfdotterblumen entlang des Wanderwegs rund um den Richlegghof
Butterblumen am Waldrand bei der Wanderung rund um den RIchlegghof in Filzmoos
Butterblumen sind heute schon eher rar zu finden

ein Ameisenhaufen ist ein echtes Naturwunder - am Richlegghof ist so mancher davon zu finden
Ameisenhaufen – beinah ein Naturwunder

 

Brunnenkresse am Wegrand bei der Wanderung rund um den Richlegghof in Filzmoos
Brunnenkresse am Wegrand – damit schmeckt das Butterbrot ganz besonders gut.

frisches Wasser aus einer Bergquelle am Rossbrand in Filzmoos
Frisches Wasser vom Rossbrand

Auch wenn das Wetter heute nicht gerade einladend war, so haben wir doch den ausgedehnten Spaziergang in der frischen Luft genossen!

Rossbrand – der Berg mit der besonderen Aussicht

Der 1.770 m hohe Rossbrand ist unser Hausberg. In einer Gehzeit von ca. 3 Stunden gelangt man vom Richlegghof aus über Grubalm und „Stiertafei“ zum Gipfel. Der Rossbrand ist eine Art Hochplatteau mit vielen kleinen Lacken, in denen sich Bäume, Gräser und so mancher Wanderer  beim hineinschauen spiegelt. Vom Gipfel aus hat man ein herrliches Bergpanorama –  Bischofsmütze, Dachstein, Hochkönig, Tennengebirge und bei guter Sicht sogar bis zum Großglockner.

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Zur Einkehr läd die Radstädter Hütte auf deren Speisekarte man neben Schnitzel und Schweinebraten auch verschiedene Mehlspeisen und ganz besonders zu empfehlen den „Steirer Eisbecher“ mit Kernöl und Kürbiskernen finden kann.

Wanderung zum Tappenkarsee

Ausgangspunkt für unsere Wanderung war der Parkplatz Schwabalm, der sich ein Stückchen hinter dem Jägersee befindet. Der Aufstieg beginnt zuerst mäßig steil wird jedoch stellenweise steiler – und wenn man den Seeausgang des Tappenkarsee erreicht hat, führt dann ein fast eben verlaufender Wanderweg zur Tappenkarseehütte (1.820 m). Die Wanderung dauert ca. 2 Stunden – gutes Schuhwerk ist erforderlich.

Wanderung zum Tappenkarsee
nur noch ein Stückchen zur Tappenkarseehütte

Der Tappenkarsee ist der größte Gebirgssee der Ostalpen und rund um den See findet man ein traumhaftes Almgebiet, wo neben Kühen und Kälbern auch viele Pferde ihre Sommerferien verbringen. An seiner tiefsten Stelle ist der Tappenkarsee gar 100 m tief!

Tappenkarsee
kurz bevor man die Tappenkarseehütte erreicht