Es gibt Orte, die man immer wieder besuchen kann und die jedes Mal aufs Neue begeistern. Die Wanderung zur Arzbergalm und weiter zur Sulzkaralm gehört für mich genau zu diesen besonderen Plätzen. Eingebettet in die beeindruckende Kulisse der Bischofsmütze erwartet einen hier eine Landschaft, die vor allem im Frühsommer ihre ganze Schönheit entfaltet.
Gerade im Juni und Juli verwandeln sich die Almwiesen in ein buntes Blütenmeer. Zwischen saftigem Almgras und duftenden Bergkräutern wachsen unzählige Alpenblumen. Mit etwas Aufmerksamkeit entdeckt man Enzian, verschiedene Orchideen, Alpenrosen, Glockenblumen und viele weitere kleine Naturschätze. Die besondere Mischung aus Kalk- und Schieferboden sorgt dafür, dass sich hier eine außergewöhnlich große Artenvielfalt entwickelt – ein Paradies für Naturfreunde, Botaniker und Fotografen gleichermaßen.
Almrosen und BischofsmützeWegweiser Sulzkaralm
Während man gemütlich über die Almböden wandert, rückt die markante Bischofsmütze immer wieder ins Blickfeld. Kaum ein anderer Gipfel prägt die Landschaft rund um Filzmoos so eindrucksvoll. Die schroffen Felswände bilden einen faszinierenden Kontrast zu den sanften Almwiesen und verleihen dieser Wanderung ihren ganz besonderen Charakter.
Ein lohnender Zwischenstopp ist die Arzbergalm, die von der Familie rund um Senner Peter mit viel Herzblut bewirtschaftet wird. Als passionierte Jäger bringen sie ihre Verbundenheit zur Natur auch in ihre Schmankerl ein. Besonders empfehlenswert sind die hausgemachten, geräucherten Wildspezialitäten – eine regionale Besonderheit, die man sich nicht entgehen lassen sollte.
Blick auf die idyllische ArzbergalmSulzkaralm in FilzmoosTopfenbrot auf der SulzkaralmHerrliche Wanderung am Fuße der Bischofsmütze
Ein absolutes Highlight ist natürlich auch die Einkehr auf der Sulzkaralm. Hier wird Gastfreundschaft noch gelebt und viele Produkte stammen direkt von der Alm. Unbedingt probieren solltet ihr die selbstgemachten Käse- und Topfenvariationen. Ob würziger Almkäse, cremiger Frischkäse oder fein abgeschmeckte Topfenaufstriche – jede Kostprobe schmeckt nach echter Handarbeit und einem Stück Almsommer. Dazu gibt es frisches Bauernbrot und den herrlichen Blick auf die umliegende Bergwelt. So ergänzen sich die beiden Almen perfekt: Die Arzbergalm begeistert mit ihren geräucherten Wildspezialitäten, die Sulzkaralm mit ihren köstlichen Käse- und Topfenkreationen.
Wer die Ruhe der Berge sucht, wird dieses Wandergebiet lieben. Fernab vom Alltag lässt sich hier wunderbar entschleunigen. Das Summen der Bienen, das Läuten der Kuhglocken und der Duft der blühenden Almwiesen machen jeden Schritt zu einem kleinen Naturerlebnis.
Mein Tipp: Plant eure Wanderung möglichst zwischen Mitte Juni und Ende Juli. In dieser Zeit zeigt sich die Blumenpracht von ihrer schönsten Seite und die Almwiesen stehen in voller Blüte. Vergesst eure Kamera nicht – denn an jeder Wegbiegung wartet ein neues Postkartenmotiv.
Für mich zählt das Gebiet rund um die Arzbergalm und die Sulzkaralm zu den schönsten Wanderzielen im Salzburger Land. Die Kombination aus beeindruckender Bergkulisse, einer einzigartigen Vielfalt an Almblumen, herzlicher Gastfreundschaft und regionalen Schmankerln macht diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer einmal hier unterwegs war, versteht sofort, warum man immer wieder gerne an den Fuß der Bischofsmütze zurückkehrt.
Der Duft von frisch gebackenen Bauernkrapfen liegt in der Luft. Vom Dorfplatz erklingen die ersten Töne einer Ziehharmonika, während die Morgensonne die Gipfel von Bischofsmütze und Dachstein in warmes Gold taucht. Die Bäume leuchten in kräftigen Gelb- und Orangetönen, Wanderer genießen die klare Herbstluft und auf den Almen wird bereits über die bevorstehenden Bauernherbstfeste gesprochen.
Es sind diese Momente, die den Herbst in Filzmoos so besonders machen.
Wenn der Sommer langsam Abschied nimmt und die Natur noch einmal ihre ganze Farbenpracht zeigt, beginnt im SalzburgerLand die fünfte Jahreszeit: der Bauernherbst. Von Ende August bis Ende Oktober stehen Tradition, Musik, Kulinarik und gelebtes Brauchtum im Mittelpunkt. In Filzmoos wird diese besondere Zeit mit viel Herzblut gefeiert – authentisch, bodenständig und voller Lebensfreude.
Rinderherde vom Kirchgasshof (Aualm)
Das diesjährige Motto „G’sungen und G’spielt“ passt dabei perfekt zum Bergdorf. Filzmoos ist weit über die Ortsgrenzen hinaus für seine lebendige Volksmusik bekannt. Ob die Filzmooser Tanzlmusi, Bergschrei, die Haderlumpen, der Filzmooser Saitenkreis oder die Trachtenmusikkapelle – sie alle sorgen bei den Bauernherbstveranstaltungen für jene besondere Stimmung, die Besucher oft noch lange nach ihrem Urlaub in Erinnerung behalten.
Der Bauernherbst ist aber weit mehr als Musik und Feste. Es ist die Zeit, in der Traditionen sichtbar werden, die seit Generationen gepflegt werden. Wenn Einheimische und Gäste gemeinsam feiern, regionale Spezialitäten genießen und alte Bräuche weiterleben, entsteht jene herzliche Atmosphäre, für die Filzmoos bekannt ist.
Ein ganz besonderer Höhepunkt ist jedes Jahr der Almabtrieb. Wochenlang haben Kühe, Schafe, Ziegen und Pferde die Sommermonate auf den Almen verbracht. Wenn sie im Herbst festlich geschmückt ins Tal zurückkehren, wird ihre Heimkehr gebührend gefeiert. Der Almabtrieb zählt zu den eindrucksvollsten Brauchtumsveranstaltungen im SalzburgerLand und zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher nach Filzmoos.
Prächtig geschmücktes Almvieh Sputnik vom BuschbergMutterkuhherde vom PichlmayrgutPferdegespann von Isabel & Thomas RettenwenderSputnick vom SchlossbichlFilzmooser Schnalzer Gruppe
Das sind die Bauernherbst-Highlights 2026 in Filzmoos
Alm trifft Stubenmusi auf der Schörgialm 06. September 2026 | 13:00–16:00 Uhr Ein gemütlicher Nachmittag auf der Schörigalm mit herrlichem Bergpanorama, traditioneller Stubenmusik und echter Salzburger Gastfreundschaft. Eintritt frei. Auffahrt mit der Papagenobahn. Bauernhofroas zum Eisstadl am Kirchgasshof 10. September 2026 Beim Hoffest am Kirchgasshof stehen bäuerliche Traditionen, regionale Spezialitäten und gesellige Stunden im Mittelpunkt. Eintritt frei. Bauernherbstfest mit der Filzmooser Tanzlmusi 12. September 2026 | ab 12:00 Uhr Volksmusik, Pongauer Schmankerl und gemütliches Beisammensein sorgen am Dorfplatz für echte Bauernherbst-Stimmung. Eintritt frei. Erntedank- & Bauernherbstfest 13. September 2026 | ab 08:15 Uhr Ein feierlicher Festumzug, gelebtes Brauchtum, Musik und kulinarische Köstlichkeiten machen diesen Tag zu einem besonderen Erlebnis.Eintritt frei.
Filzmooser Almabtrieb 14. September 2026 | ab 11:00 Uhr Festlich geschmückte Tiere, traditionelle Kutschen, ein Bauernmarkt und Spezialitäten aus dem Salzburger Land machen den Almabtrieb zum Höhepunkt des Bauernherbstes. Eintritt Euro 4,00.
Bauernhofroas zum Gsenghof 17. September 2026 Hoffest mit Musik, gschmackige Bauernküche und herzliche Gastfreundschaft erwarten Besucher beim Hoffest am Gsenghof. Eintritt frei.
Alm trifft Stubenmusi auf den Sulzenalmen 04. Oktober 2026 | ab 12:00 Uhr Ein musikalischer Almnachmittag bei der Krahlehenhütte mit regionalen Schmankerln, herrlichem Bergpanorama und traditioneller Stubenmusik mit dem Filzmooser Saitenkreis.
Zum Bauernherbst gehören natürlich auch die kulinarischen Schätze der Region. Von Bauernbratl über Schöpsernes und Kaspressknödel bis hin zu Schmarren und Krapfen verwöhnen die Filzmooser Bauernherbstwirte ihre Gäste mit traditionellen Gerichten aus heimischen Zutaten.
Besonders beim Almabtrieb dürfen die süßen Klassiker nicht fehlen: Bauernkrapfen, Pofesen, süßer Schotten und die traditionellen Hoamfahrkrapfen gehören für viele Besucher genauso zum Fest wie die Musik und das Brauchtum.
Die Bäuerinnen schmücken die Filzmooser Erntekrone
Idyllisch schlängelt sich der glasklare Untertalbach durch die Landschaft des Untertals in Rohrmoos. Ruhig und fast ein bisschen sanft, noch keine Spur vom „wilden Wasser“. Vom Parkplatz nahe der Waldhäuslalm starten wir unsere gemütliche Tour, die landschaftlich wirklich unglaublich reizvoll ist. Grüne Weiden, Wiesenblumen in allen Farben – ein echter Naturgenuss.
Das erste Mal war ich in meiner Schulzeit hier im Untertal und schon damals hat es mir in diesem Almtal wunderbar gefallen. Auch die Laune unserer Catharina, die anfangs ganz und gar nicht begeistert war, dass an diesem Feiertag eine Wanderung am Familienprogramm steht, bessert sich fast im Minutentakt. Spitzahorn, Bergahorn, Birken, Eschen, Buchen, … die ganze Palette an Laubbäumen säumt den Weg zu den Riesachfällen, was ganz interessant ist, wenn man grad eh fürs Bio-Referat Material sammel muss.
Die Temperaturen sind warm, ja fast sommerlich und an den Wasserfällen angekommen, genießen wir die herrliche Abkühlung – durch die Wucht, mit der das Wasser hier ins Tal schießt, entsteht nämlich ein erfrischender Wasserdunst. Es ist schon impossant, welche Kräfte hier frei werden – wilde Wasser, ja hier auf jeden Fall.
Auf dem Rückweg kehren wir im Traditionsgasthaus „Weiße Wand“ ein und genießen ausgezeichnete Ennstaler Hausmannskost.
Auch auf der Waldhäuslalm machen wir noch einen kurzen Halt, denn hier ist das Ambiente wirklich toll. Besonders bewundere ich hier jedes Mal den liebevollen Bauerngarten, den die Oma dort bewirtschaftet.
Infos zur Tour: Anreise über Schladming – Rohrmoos – ins Untertal. Hier gibt es zahlreiche gebührenpflichtige Parkplätze. Das ist nicht ganz günstig, aber dafür sind die Wanderwege wunderbar gewartet. Von der Waldhäuslalm braucht man, wenn man gemütlich unterwegs ist, ungefähr eine Stunde zu den Riesachfällen.
Im Umkreis von nur einer halben Autostunde vom Richlegghof entfernt, warten gleich elf Familienerlebnisse darauf, von euch entdeckt zu werden. Im Laufe der letzten Jahren haben wir diese auch selber ausprobiert. Wir möchten euch diese nun gerne vorstellen und euch damit ein paar Ideen für euren Urlaub geben.
Fangen wir zunächst mal mit den nächstgelegenen Angeboten an:
Bärtl’s Familienwanderweg in Filzmoos
Dieser nette, kinderwagentaugliche Wanderweg mit Spielstationen verläuft entlang von Wald- und Wiesenwegen. Tipp für unsere Hausgäste, bei denen die Kids schon gut zu Fuß unterwegs sind: Ihr könnt auch gleich ab dem Richlegghof starten: Es führt etwas oberhalb unserer Hütte ein schöner Waldweg bis zum Startpunkt von Bärtl’s Familienweg. Bei dieser Tourvariante empfiehlt sich auch ein Besuch beim Eisstadl, denn dort gibt es ein wirklich köstliches Bauernhofeis. Für die Wanderung ab Richlegghof solltet ihr hin und retour inkl. Spielzeit ca. 3 Stunden einplanen. Der BärtLs Familienwanderweg ist was für kleiner Kids.
Kletterstation am Bärtls Familienweg
Kinder-Stempelwanderweg zur Moosalm in Filzmoos
Ausgestattet mit dem Moosalm Kinderwanderweg-Stempfelheft geht’s beim Kreisverkehr im Zentrum von Filzmoos los. Entlang eines teilweise doch recht steilen Wanderwegs kommt ihr an 15 kleinen Häuschen vorbei. In jedem davon wohnt quasi ein Tier und für jedes Tier gibt es einen Stempel, den ihr ins Stempelheft (das ihr bei uns bekommt) drucken könnt. Zugegeben, ein wenig Kondition ist für diese Tour schon nötig, aber abgelenkt durch das spannende Stempelsammeln, fällt es den Kids kaum auf. Oben an der Moosalm angekommen gibt’s für die fleißigen Wanderer das Moosalmbär-Abzeichen und die Eltern genießen den herrlichen Ausblick. Mehr Infos zum Moosalm Kinder-Stempelweg
Weiter geht’s mit gleich drei Erlebnisbergen im Snow Space Salzburg:
Flori’s Erlebnispfad in Flachau
Wandern, spielen, rätseln ist hier das Motto. Entlang des kindewagentauglichen Rundwegs, für den man ungefähr 2 Stunden benötigt, finden die Kids unzählige lustige Spiel- und Rätselstationen wie z.B. Schaukeln, Kletterwand, Rutschen oder einen Flying Fox. Um das Codewort von Flori’s Rätsel knacken zu können, gibt es eine Rätselkarte, die ihr an der Liftkasse, beim Waldgasthof oder im Tourismusbüro kostenlos bekommt. Wer des Rätsels Lösung gefunden hat, erhält beim Waldgasthof oder im Tourismusbüro eine kleine Belohnung. Ausgangspunkt der Tour ist der Waldgasthof, an der Bergstation Star Jet 1. Auffahrt mit dem Sessellift Star Jet 1 (Anfang Juni bis Anfang Oktober möglich). Hier klicken, alls ihr noch mehr Infos zu Flori’s Erlebnispfad haben möchtet
Der Geisterberg in St. Johann/Alpendorf
Dieses beliebte Familien-Ausflugsziel ist ein cooler Tagesausflug. Denn im Reich der lustigen Geister „Gespensti und Spucki“ warten über 40 große und kleine Spielstationen entlang eines kinderwagentauglichen Wanderweges. Zu den Highlights des Geisterberges zählen das Geisterdorf, das Geisterbergschloss, Wasserspiele und Klettertürme. Mehr Infos zum Geisterberg
Wagraini’s Grafenberg und KUHbidu
Kids finden Wagraini’s Grafenberg ist mega. Denn es geht schon mal ziemlich lässig los. Mit dem Floß oder über die Hängebrücke gelangt ihr über den Grafenbergsee zum Bieneweg und weiter über die Rutsche zum Niederseilgarten. An den Balanceelementen könnt ihr eure Geschicklichkeit unter Beweis stellen bevor es dann zum Schaukelwald weiter geht oder soll’s doch lieber das Kletterstadion sein? Auf jeden Fall seid ihr den ganzen Tag gut beschäftigt, denn auch der KUHbidu Erlebnisweg, für den ihr den Rätselpass an der Bergstation Grafenberg bekommt, lässt das Herz junger Naturforscher höher schlagen. Wenn ihr mehr wissen wollt, bitte hier klicken
Auch im Nachbarort Ramsau gibt es für Familien allerhand zu erleben:
Kali’s Natur- und Umwelterlebnispfad am Sattelberg in Ramsau
Ganz schön viel Wissenswertes über die Natur und lustige Rätsel erwartet euch am Sattelberg in Ramsau. Wenn ihr wissen wollt, wie versteinerte Muscheln aussehen, welche Spuren Tiere im Schnee hinterlassen oder warum Ameisen so wichtige Waldbewohner sind, dann seid ihr hier, in Kali’s Revier genau richtig. Für den Rundweg solltet ihr ungefähr 3 Stunden einplanen. Neben dem Pfad, für den ihr schon ein bisschen Kondi mitbringen solltet, gibt es für Familien mit kleineren Kindern einen kürzeren Kinderwagenweg. Mehr zu Kali’s Natur- und Umwelterlebnispfad in Ramsau
Wir bleiben noch zwei mal in der benachbarten Steiermark:
Hopsiland
heißt das Familienerlebnis auf der Planai in Schladming. Hopsi, das WM Maskottchen nimmt euch dabei mit auf den höchstgelegenen Spielplatz der Steiermark.
Entlang eines 1,5 km langen Rundweges an der Bergstation der Planeibahn warten Spiel- und Spaßstationen wie Rutschen, Schaukeln, Kletterelemente, eine Wasserwelt und eine Kugelbahn. Das Hopsiland entdecken
Kindererlebnisweg am Hauser Kaibling
Spiel und Spaß wartet auch am Hauser Kaibling auf euch. Waterzorbing, Flying Fox oder Sommerschnee-Bobbahn (solange der Vorrat reicht) sorgen dafür, dass bei den kleinen und den großen Abenteurern unter euch nur ja keine Langeweile aufkommt. Was eure Lachmuskeln aushalten, könnt ihr dann entlang des Witze-Weges austesten. Den Hauser Kaibling Kindererlebnisweg checken
In Untertauern geht’s auf die Alm:
Alles Alm auf der Gnadenalm in Untertauern
Durchs malerische Almgebiet der Gnadenalm in Untertauern führt der Familienthemenweg „Alles Alm“. Spielerisch erfahren die Kids dabei viel Wissenswertes über Tiere, die Milchwirtschaft oder Bienen. Wer mag, kann auch noch die Tour um einen Besuch beim imposanten Johanneswasserfall erweitern. Den Einkehrschwung macht ihr am besten auf der Gschwendthofhütte. Alles über alles Alm
Alles Alm – Bienenstation
In Obertauern spielt Wasser die Hauptrolle:
Gleich zwei Seen in Obertauern
Mit der Grünwaldkopfbahn geht’s hinauf zum Grünwaldsee. Dort angekommen warten lustige Spiel- und Spaßstationen, wie eine Kegelbahn, Stelzengehen usw. auf euch. Mit dem Tretboot oder dem Ruderboot dreht ihr am See eure Runden, bevor es für euch entweder ein Stück zu Fuß oder mit der Hochalmbahn hinauf zum Panoramablick und zum Krummschnabelsee geht. Hier ist der Ausblick gigantisch. Der idyllische Krummschnabelsee ist aber nicht nur ein geniales Fotomotiv. Hier gibt’s auch die Möglichkeit, spontan Stand Up Paddeling auszuprobieren. Also unbedingt zur Vorsicht Bikini und Badehose einpacken. Was ihr sonst noch über dieses Familienerlebnis wissen solltet
Und auch in Werfenweng gibt’s viel zu erleben:
Action pur am Rosnerköpfl
Mit der Dorfbahn Rosnerköpfl geht’s hinauf zum Abenteuerpark DeinBerg. Bereits an der Mittelstation wartet schon eine gehörige Portion Action und Adrenalin auf euch: Das Woodland, ist ein Hochseilgarten mit sechs verschiedenen Parcours in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wem das noch zu wenig Aufregung ist, der gönnt sich mit dem Speedliner einen Flug über Bergwiesen und Baumwipfel. Mountaincarts und Rätselweg runden das Familienabenteuer in Werfenweng ab. Noch mehr zum Dein Berg Werfenweng
Wir hoffen, dass der eine oder andere Vorschlag eine Inspiration für euch ist. Übrigens, für keines dieser Erlebnsse würde euch die Filzmoos Sommercard von Vorteil sein.
Warum wir uns am Richlegghof bewusst dazu entschieden haben, die Filzmoos Sommer Card nicht anzubieten bzw. auf unsere Appartements aufzuschlagen.
So wie in viele anderen Orte auch wird bei uns in Filzmoos seit einigen Jahren die Filzmoos Sommer Card als All-Inklusiv-Bergerlebniskarte zum Quartier angeboten. Dabei zahlen Sie als Gäste die Leistungen dieser Sommer Card über einen höheren Quartierpreis. Um daran teilzunehmen, muss sich jeder Betrieb festlegen, diese Leistung allen Gästen zu inkludieren und einen Pauschalbetrag pro Person (über 6 Jahre) pro Nächtigung aufzuschlagen, egal ob das Angebot der Card in Anspruch genommen wird, oder nicht. Wir am Richlegghof haben uns dafür entschieden, unsere Gäste eine „Wahlfreiheit“ zu lassen. Natürlich lohnt sich die Gondelfahrt mit der Papagenobahn auf den Rossbrand, denn die Aussicht auf unserm Hausberg ist wirklich toll, auch für diejenigen, die nicht unbedingt eine mehrstündige Wanderung unternehmen möchten. Mit dem Betrag, den wir Ihnen nicht auf den Appartementpreis aufschlagen, ist die Fahrt mit der Kabinenbahn aber auf jeden Fall schon drinnen.
Ein weiterer Grund, dass wir uns gegen das Anbieten der Sommer Card entschieden haben ist es auch, unseren Urlaubern Spontanität zu gönnen. Bestimmte Leistungen der „Gratis-Card“ sind nämlich aufgrund des Gästeaufkommens nur nach vorheriger Online-Anmeldung konsumierbar.
Wir sehen uns als gemütliche Homebase für Ihren Urlaub – in Alleinlage, an einem echten Logenplatz mit traumhaftem Ausblick auf die Bischofsmütze. Ganz, wie man es zur Erholung braucht. Wir sind uns aber auch bewusst, dass Filzmoos zwar ein kleiner, feiner Urlaubsort ist, aber es in der gesamten Region und vom Richlegghof aus, leicht und gut erreichbar, ein tolles Angebot an Ausflugsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Sportaktivitäten gibt, wofür die Filzmoos Sommer Card auch keinen Nutzen bringt.
Hier eine kleine Auswahl an den vielen Möglichkeiten, in der gesamten Region:
LiechtensteinklammKrummschnabelseeKletterpark WerfenwengAlles AlmJohanneswasserfallKrapfen auf der GschwendthofalmAlpakawandernObertauern – am Grünwaldsee
Natürlich verstehen wir, dass man seinen Urlaub kalkulieren möchte und haben dafür einen Tipp: Die Salzburger Land Card. Diese kann online gekauft und aufs Handy geladen werden. Darin enthalten sind 180 Attraktionen wie Bergbahnen, Freibäder, Thermen, Museen, Burgen, Schlösser, Klammen, … im gesamten Salzburger Land. Auch die Papagenobahn auf den Rossbrand in Filzmoos ist in der Salzburger Land Card enthalten, ebenso wie wahlweise eine 24-Stunden Karte für die Stadt Salzburg oder die Benützung der Großglockner Hochalpenstraße, einem der imposantesten Sehenswürdigkeiten Österreichs.
Wenn das Wetter mitspielt, kann auch der späte Herbst noch herrlich Gelegenheit für die eine oder andere Wanderung bieten. Diesen Herbst hatten wir ganz besonderes Wetterglück und so habe ich diesen wunderbaren Novembertag noch einmal genützt, um bei einer gemütlichen Almtour ordentlich Sonne zu tanken.
Vom Richlegghof in Filzmoos fahre ich mit dem Auto nach Ramsau, wo ich beim Gasthof Edelbrunn starte und wandere von dort in Richtung Glösalm. Ein breiter Wanderweg führt mich zuerst durch den Wald. Nach einer guten halben Stunde komme ich aus dem Wald heraus und vor mir eröffnet sich ein traumhaft schönes Panorama.
Genialer Blick auf den Dachstein
Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst
Haemin Sunim (Mönch)
Nachdem ich die Dachsteinstraße überquert habe, erreiche ich mit der Glösalm die erste von 4 Almen. Ich wandere ein kleines Stück entlang des Wanderpfads weiter nach oben. Ein kurzer Abstecher für ein Foto auf die Neustattalmen muss nämlich auch noch drinnen sein.
Neustattalmen
Anschließend biege ich in Richtung Walcheralm ab, die ich auch bereits noch wenigen Minuten erblicken kann. Zeit für eine kleine Rast. Da es schon spät im Jahr ist und die Alm natürlich schon geschlossen hat, genieße ich mein mitgebrachtes Schinkenweckerl. Tipp: Im Sommer kann man hier besonders schmackhaften Käse aus der eigenen Käserei genießen.
Alm Nummer 2 – die Walcheralm
Nach dieser Sonnenpause geht’s über einen wunderschönen Almboden in Richtung Austriahütte. Die Lärchen erstrahlen in den prächtigsten Gelbtönen und wenn man unter jenen Bäumen steht, die bereits ihre Nadeln verloren haben, dann fühlt sich dass an, als ob man auf einem weichen Teppich danhingehen würde.
Die Austriahütte ist die Alm Nummer 3. Dort befindet sich auch das Dachsteinmuseum. (Die Austriahütte hat meist von Ende Mai bis Mitte Oktober geöffnet.)
Almhütte Nummer 4 ist die Brandalm. Tipp: im Spätherbst könnt ihr euch alljährlich im Rahmen der Krapfenwoche ganz besonders kulinarisch belohnen. Lohnenswert ist auch der kurze Abstecher hinauf zum idyllischen Dachsteinkircherl (ein herrliches Fotomotiv). Ein kleines Stück vor dem Kircherl gibt’s dann auch noch eine Bergsteiger-Gedenkstätte.
Der Ausblick auf das Dachsteinkircherl und den dahinterliegenden Dachstein ist atemberaubend schön.
Von der Brandalm geht’s dann wieder hinunter zum Ausgangspunkt Gasthof Edelbrunn. Die Gehzeit beträgt ca. 2,5 Stunden.
Ab Mitte Juni 2020 gibt’s bei uns in der Region Salzburger Sportwelt ein ganz neues Bergerlebnis. Beim Salzburger Gipfelspiel begibst du dich auf die Spuren der wohlwollenden Königin und ihren sechs Edelmänner.
Es war einmal eine Königin…“ – so beginnen die bekanntesten Märchen, wie sie Kinder und Erwachsene gleichermaßen gerne hören. Mit diesen Worten beginnt auch das Salzburger Gipfelspiel. Vor langer, langer Zeit war die wohlwollende Königin regierte die mächtige Königin mit ihre 6 klugen Edelmännern als Berater. Längst sind sie verschwunden – zu Bergen versteinert – und doch erinnern die markanten Gipfel noch heute an diese außerordentlichen Persönlichkeiten, ihr Wissen und ihre Weisheit.
Jeder Gipfel hat eine eigene Botschaft für den Wanderer
Sofern ihr euch darauf einlässt, hat jeder der den einstigen Eelmännern zugeordneten Gipfel machtvolle Fähigkeiten, von denen Menschen lernen und profitieren können . Es sind das die markanten und landschaftsprägenden Gipfel in den sieben Orten der Salzburger Sportwelt: Die Bischofsmütze in Filzmoos („Wohlwollende Königin“), das Hochgründeck in St. Johann in Salzburg („Heiler“), der Penkkopf in Wagrain-Kleinarl („Magier“), der Saukarfunktel in Flachau („Poet“), der Lackenkogel in Altenmarkt-Zauchensee („Wächter“), der Rossbrand in Radstadt („Späher“) und der Gerzkopf in Eben („Geheimnisträger“). Die markante Bischofsmütze ist von allen anderen Gipfeln aus zu sehen und damit ein wichtiger Bezugs- und Orientierungspunkt für Wanderer.
Der Gerzkopf – der Geheimnisträger
So funktionierts:
In den Tourismusverbänden der Region könnt ihr die Tourenbox inkl. mit Tourenbuch für persönliche Notizen und inspirierende Gipfelrituale, Wanderkarte, Karabiner und Gipfelspiel Anhänger erwerben und euch anschließend auf den Weg machen, um die Faszination der wohlwollenden Königin und ihrer Edelmänner zu entdecken.
Ideale Zeit fürs Salzburger Gipfelspiel von Mitte Juni bis Mitte Oktober.
Die markante Bischofsmütze ist die wohlwollende Königin
Ich habe mir vorgenommen, das Salzburger Gipfelspiel in diesem Sommer zu erleben. Und ich werde euch gerne darüber auf dem Laufenden halten. Übrigens, der Richlegghof ist von der Lage her eine super Homebase, für Urlauber, die das Salzburger Gipfelspiel erwandern möchten und auch die Gipfelbox, das Starterpaket für das Salzburger Gipfelspiel ist für Übernachtungsgäste auch bei uns erhältlich.
Der Gerzkopf ist einer jener Gipfel, die man ruhig öfter mal erwandern sollte, denn die Natur setzt ihn zu jeder Jahreszeit ganz besonders in Szene. Bei unserem letzten Familienausflug auf den Gerzkopf hat der Herbst die Landschaft in den schönsten und buntesten Farben „gemalt“.
Eintauchen in die wunderschöne Herbstlandschaft
Für unsere Tour haben wir diesmal die Variante über Schattbachwinkl gewählt. Das Auto lassen wir am Parkplatz vorm Schranken beim Knappenbauern stehen und folgen erstmal ein Stück der Forstraße bis wir zur Abzweigung auf den Steig kommen. Nun beginnt eine tolle Wanderung durch den Wald. Die Kinder naschen noch von den letzen noch übrigen Preissel- bzw. Schwarzbeeren, während wir den gigantischen Ausblick auf die Bischofsmütze, der sich ab und an bei Waldlichtungen bietet, genießen. Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir die schwarze, sagenumwobene Lacke am Gerzkopf. Ein wirklich sehr anziehender, beinahne magischer Platz.
Auch die Kids sind fleißig gewandert
Toller Familienausflug auf den Gerzkopf
Wenig später sehen wir auch schon oben, ab Gipfel. Neben einem Holzkreuz findet man hier auch eine Glocke, die natürlich umgehend von den Kids zum Erklingen gebracht wird.
Glocke und Gipfelkreuz am Gerzkopf
Gipfelkreuz am Gerzkopf
Glockenläuten am Gerzkopf
Bis hinunter zur Schäfterhütte, kann man den Klang wahrnehmen. Beim Hinuntergehen machen wir noch einmal Rast und zwar kehren wir bei der Schäferhütte, die sich ca. 20 Gehminuten unterhalb des Gipfelkreuzes befindet ein und genießen die warmen, herbstlichen Sonnenstrahlen, bevor wir wieder auf selber Strecke hinunterwandern.
Gemütliche Einkehr auf der Schäferhütte
Wissenswertes: Zur Schäferhütte gibt es keine Zufahrtsstraße und so muss Brigitte, die „Schäferin“ sämtliche Lebensmittel hochtragen.
Eine Auszeit nehmen und hinaus in die Natur – wandern, durchatmen, mich ein wenig auspowern und wieder neu auftanken: Dazu bin ich heute morgen kurz nach 7.00 Uhr mit dem Auto los. Nach gut einer halben Stunde Fahrzeit, steige ich in Obertauern am Wanderparkplatz beim Jugendgästehaus Schaidberg aus. Ich nehme meine Wanderstöcke, schnalle den Rucksack um und starte eine Tour, die ich mir schon längere Zeit vorgenommen habe. Es geht hinauf zum Twenger Almsee und zur Gollitschspitze. Das erste Teilstück führt mich über einen ziemlich steilen Schotterweg hinauf zur Ernstalm (nicht bewirtschaftet). Hier mache ich meine erste Trinkpause und genieße den Blick hinunter auf Obertauern.
Ernstalm – am Weg hinauf zum Twenger Almsee
Rustikal schön – die unbewirtschaftete Ernstalm
Blick zurück nach Obertauern
Nun wird der Weg etwas flacher und ich erhole mich von der ersten, doch recht anstrengenden Passage. Ab der Twenger Alm wandere ich entlang eines Steiges stetig hinauf. Ganz begeistert lasse ich meinen Blick immer wieder in Richtung Almgebiet und auf die impossante Bergwelt der Tauern schweifen – ich bin ganz hin und weg von der Schönheit der Landschaft.
Blick auf die faszinierende Bergwelt der Tauern
Traumhafter Ausblick ins Almgebiet der Twenger Alm
Blick ins Almgebiet hinunter
Wegweiser vorm letzten Anstieg zum Twenger Almsee
Da geht’s rauf – Gollitschspitze 2.328 m
Oben am Twenger Almsee angekommen halte ich für einen Augenblick inne – vor mir liegt der glasklare Bergsee in seiner vollen Pracht – umrahmt vom Großen Grupitscheck (2526 m) und der Gollitschspitze (2.328 m). Es sind um diese Uhrzeit noch wenige Wanderer unterwegs und ich genieße die Ruhe noch für ein paar Augenblicke. Dann nehme ich den letzten Anstieg hinauf zur Gollitschspitze in Angriff. Oben erwartet mich neben dem schönen Gipfelkreuz auch ein herrlicher Ausblick.
Naturjuwel Twenger Almsee
Beeindruckende Bergkulisse
Blick von der Gollitschspitze auf den Twenger Almsee
Blick auf den Schönalmsee
Am Gipfel der Gollitschspitze
Gipfelsturm auf die Gollitschspitze
Die Gollitschspitze mit Blick auf Obertauern
Nach kurzem Verweilen – es ist nicht sehr viele Platz oben am Kreuz, wandere ich wieder auf selber Route hinunter bis zur Twenger Alm, wo ich mir einen guten Kaffee gönne. Anschließend geht’s wieder bergab bis ich gegen 11.45 Uhr wider am Parkplatz ankomme.
Fazit: landschaftlich eine sehr, sehr reizvolle Tour – der erste Anstieg ist etwas gewöhnungsbedürftig, da ich mich lieber bei etwas gemäßigterer Steigung „einlaufe“.
Das ich das letzte Mal am Kaserboden war, das liegt schon fast eine Ewigkeit zurück – zumindest war das lange bevor der Ort offizieller Kraftplatz wurde. Aber schon damals hat mich dieser Almboden, durch den sich ein kleines Almbächlein schlängelt, immer fasziniert.
Hinter der Oberhofalm geht’s los – wir halten uns immer an die Markierungen in Richtung Linzersteig/Rinderfeld. Zuerst folgen wir einer breiten Forststraße und treffen auf eine Herde wunderschöner Pferde.
Pferdeherde auf der Hofalm
Meine Tochter Catharina ist eine ganz besondere Pferdenärrin. Natürlich werden hier die schönsten Tier ausgiebig bestaunt.
Als sich Catharina schließlich von den Pferden trennen kann, setzen wir unsere Wanderung fort und gelangen zu einem ziemlich steilen Steig, über den wir nach ca. 1/2 Stunde unser Ziel den Kaserboden erreichen.
wunderschönes Almgebiet
ein ziemlich steiler Anstieg
Wir setzen uns und genießen die Stille. Jetzt wieder einmal hier ist es fast noch schöner, als ich es in Erinnerung hatte. Und ja, hier kann man so richtig abschalten und auftanken.
Der Rückweg hat uns diesmal auf selber Strecke wieder ins Tal geführt. Ein anderes Mal werden wir jedoch wieder eine längere Tour zum Rinderfeld oder über den Linzersteig zur Hofpürglhütte unternehmen.
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