Bucket list für Familien – 11 total coole Erlebnisse für Kids

Im Umkreis von nur einer halben Autostunde vom Richlegghof entfernt, warten gleich elf Familienerlebnisse darauf, von euch entdeckt zu werden. Im Laufe der letzten Jahren haben wir diese auch selber ausprobiert. Wir möchten euch diese nun gerne vorstellen und euch damit ein paar Ideen für euren Urlaub geben.

Fangen wir zunächst mal mit den nächstgelegenen Angeboten an:

Bärtl’s Familienwanderweg in Filzmoos

Dieser nette, kinderwagentaugliche Wanderweg mit Spielstationen verläuft entlang von Wald- und Wiesenwegen. Tipp für unsere Hausgäste, bei denen die Kids schon gut zu Fuß unterwegs sind: Ihr könnt auch gleich ab dem Richlegghof starten: Es führt etwas oberhalb unserer Hütte ein schöner Waldweg bis zum Startpunkt von Bärtl’s Familienweg. Bei dieser Tourvariante empfiehlt sich auch ein Besuch beim Eisstadl, denn dort gibt es ein wirklich köstliches Bauernhofeis. Für die Wanderung ab Richlegghof solltet ihr hin und retour inkl. Spielzeit ca. 3 Stunden einplanen. Der BärtLs Familienwanderweg ist was für kleiner Kids.

Bärtls Familienweg in Filzmoos
Kletterstation am Bärtls Familienweg

Kinder-Stempelwanderweg zur Moosalm in Filzmoos

Ausgestattet mit dem Moosalm Kinderwanderweg-Stempfelheft geht’s beim Kreisverkehr im Zentrum von Filzmoos los. Entlang eines teilweise doch recht steilen Wanderwegs kommt ihr an 15 kleinen Häuschen vorbei. In jedem davon wohnt quasi ein Tier und für jedes Tier gibt es einen Stempel, den ihr ins Stempelheft (das ihr bei uns bekommt) drucken könnt. Zugegeben, ein wenig Kondition ist für diese Tour schon nötig, aber abgelenkt durch das spannende Stempelsammeln, fällt es den Kids kaum auf. Oben an der Moosalm angekommen gibt’s für die fleißigen Wanderer das Moosalmbär-Abzeichen und die Eltern genießen den herrlichen Ausblick. Mehr Infos zum Moosalm Kinder-Stempelweg

Wanderung auf die Moosalm in Filzmoos

Weiter geht’s mit gleich drei Erlebnisbergen im Snow Space Salzburg:

Flori’s Erlebnispfad in Flachau

Wandern, spielen, rätseln ist hier das Motto. Entlang des kindewagentauglichen Rundwegs, für den man ungefähr 2 Stunden benötigt, finden die Kids unzählige lustige Spiel- und Rätselstationen wie z.B. Schaukeln, Kletterwand, Rutschen oder einen Flying Fox. Um das Codewort von Flori’s Rätsel knacken zu können, gibt es eine Rätselkarte, die ihr an der Liftkasse, beim Waldgasthof oder im Tourismusbüro kostenlos bekommt. Wer des Rätsels Lösung gefunden hat, erhält beim Waldgasthof oder im Tourismusbüro eine kleine Belohnung. Ausgangspunkt der Tour ist der Waldgasthof, an der Bergstation Star Jet 1. Auffahrt mit dem Sessellift Star Jet 1 (Anfang Juni bis Anfang Oktober möglich). Hier klicken, alls ihr noch mehr Infos zu Flori’s Erlebnispfad haben möchtet

Der Geisterberg in St. Johann/Alpendorf

Dieses beliebte Familien-Ausflugsziel ist ein cooler Tagesausflug. Denn im Reich der lustigen Geister „Gespensti und Spucki“  warten über 40 große und kleine Spielstationen entlang eines kinderwagentauglichen Wanderweges. Zu den Highlights des Geisterberges zählen das Geisterdorf, das Geisterbergschloss, Wasserspiele und Klettertürme. Mehr Infos zum Geisterberg

Wagraini’s Grafenberg und KUHbidu

Kids finden Wagraini’s Grafenberg ist mega. Denn es geht schon mal ziemlich lässig los. Mit dem Floß oder über die Hängebrücke gelangt ihr über den Grafenbergsee zum Bieneweg und weiter über die Rutsche zum Niederseilgarten. An den Balanceelementen könnt ihr eure Geschicklichkeit unter Beweis stellen bevor es dann zum Schaukelwald weiter geht oder soll’s doch lieber das Kletterstadion sein? Auf jeden Fall seid ihr den ganzen Tag gut beschäftigt, denn auch der KUHbidu Erlebnisweg, für den ihr den Rätselpass an der Bergstation Grafenberg bekommt, lässt das Herz junger Naturforscher höher schlagen. Wenn ihr mehr wissen wollt, bitte hier klicken

Auch im Nachbarort Ramsau gibt es für Familien allerhand zu erleben:

Kali’s Natur- und Umwelterlebnispfad am Sattelberg in Ramsau

Ganz schön viel Wissenswertes über die Natur und lustige Rätsel erwartet euch am Sattelberg in Ramsau. Wenn ihr wissen wollt, wie versteinerte Muscheln aussehen, welche Spuren Tiere im Schnee hinterlassen oder warum Ameisen so wichtige Waldbewohner sind, dann seid ihr hier, in Kali’s Revier genau richtig. Für den Rundweg solltet ihr ungefähr 3 Stunden einplanen. Neben dem Pfad, für den ihr schon ein bisschen Kondi mitbringen solltet, gibt es für Familien mit kleineren Kindern einen kürzeren Kinderwagenweg. Mehr zu Kali’s Natur- und Umwelterlebnispfad in Ramsau

Wir bleiben noch zwei mal in der benachbarten Steiermark:

Hopsiland

heißt das Familienerlebnis auf der Planai in Schladming. Hopsi, das WM Maskottchen nimmt euch dabei mit auf den höchstgelegenen Spielplatz der Steiermark.

Entlang eines 1,5 km langen Rundweges an der Bergstation der Planeibahn warten Spiel- und Spaßstationen wie Rutschen, Schaukeln, Kletterelemente, eine Wasserwelt und eine Kugelbahn. Das Hopsiland entdecken

Kindererlebnisweg am Hauser Kaibling

Spiel und Spaß wartet auch am Hauser Kaibling auf euch. Waterzorbing, Flying Fox oder Sommerschnee-Bobbahn (solange der Vorrat reicht) sorgen dafür, dass bei den kleinen und den großen Abenteurern unter euch nur ja keine Langeweile aufkommt. Was eure Lachmuskeln aushalten, könnt ihr dann entlang des Witze-Weges austesten. Den Hauser Kaibling Kindererlebnisweg checken

Waterzorbing am Hauser Kaibling

In Untertauern geht’s auf die Alm:

Alles Alm auf der Gnadenalm in Untertauern

Durchs malerische Almgebiet der Gnadenalm in Untertauern führt der Familienthemenweg „Alles Alm“. Spielerisch erfahren die Kids dabei viel Wissenswertes über Tiere, die Milchwirtschaft oder Bienen. Wer mag, kann auch noch die Tour um einen Besuch beim imposanten Johanneswasserfall erweitern. Den Einkehrschwung macht ihr am besten auf der Gschwendthofhütte. Alles über alles Alm

Bienenschaukel - Alles Alm in Untertauern
Alles Alm – Bienenstation

In Obertauern spielt Wasser die Hauptrolle:

Gleich zwei Seen in Obertauern

Mit der Grünwaldkopfbahn geht’s hinauf zum Grünwaldsee. Dort angekommen warten lustige Spiel- und Spaßstationen, wie eine Kegelbahn, Stelzengehen usw. auf euch. Mit dem Tretboot oder dem Ruderboot dreht ihr am See eure Runden, bevor es für euch entweder ein Stück zu Fuß oder mit der Hochalmbahn hinauf zum Panoramablick und zum Krummschnabelsee geht. Hier ist der Ausblick gigantisch. Der idyllische Krummschnabelsee ist aber nicht nur ein geniales Fotomotiv. Hier gibt’s auch die Möglichkeit, spontan Stand Up Paddeling auszuprobieren. Also unbedingt zur Vorsicht Bikini und Badehose einpacken. Was ihr sonst noch über dieses Familienerlebnis wissen solltet

Und auch in Werfenweng gibt’s viel zu erleben:

Action pur am Rosnerköpfl

Mit der Dorfbahn Rosnerköpfl geht’s hinauf zum Abenteuerpark DeinBerg. Bereits an der Mittelstation wartet schon eine gehörige Portion Action und Adrenalin auf euch: Das Woodland, ist ein Hochseilgarten mit sechs verschiedenen Parcours in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Wem das noch zu wenig Aufregung ist, der gönnt sich mit dem Speedliner einen Flug über Bergwiesen und Baumwipfel. Mountaincarts und Rätselweg runden das Familienabenteuer in Werfenweng ab. Noch mehr zum Familienerlebnis DeinBerg

Wir hoffen, dass der eine oder andere Vorschlag eine Inspiration für euch ist. Übrigens, für keines dieser Erlebnsse würde euch die Filzmoos Sommercard von Vorteil sein.

Weniger ist manchmal mehr – Genussvoll urlauben ohne „kostenlose“ Sommer Card

So wie in viele anderen Orte auch wird bei uns in Filzmoos seit Sommer 2021 die Filzmoos Sommer Card als All-Inklusiv-Bergerlebniskarte beworben und dem Gast vermittelt, dass er damit Erlebnisse oder Vergünstigungen ohne Aufpreis erhält, also geschenkt bekommt. Dem ist natürlich nicht so, denn wer kann es sich in Zeiten wie diesen wirklich leisten, etwas gratis zu vergeben. Gäste zahlen die Leistungen der Filzmoos Sommer Card über einen höheren Quartierpreis, auf den in Folge natürlich auch noch Buchungsprovisionen und Steuern aufgeschlagen werden müssen und das die gesamte Saison über, auch dann, wenn z.B. bestimmte Leistungen vielleicht gar nicht verfügbar sind. Wir am Richlegghof haben uns dafür entschieden, unsere Gäste nicht „zwangs zu beglücken“.

Und zwar nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern auch deswegen, weil wir unseren Urlaubern Spontanität und Entscheidungsfreiheit gönnen möchten. Bestimmte Leistungen der „Gratis-Card“ sind nämlich aufgrund des Gästeaufkommens nur nach vorheriger Online-Anmeldung konsumierbar. Übrigens, wir sehen uns als gemütliche Homebase für Ihren Urlaub – in Alleinlage, an einem echten Logenplatz mit traumhaftem Ausblick auf die Bischofsmütze. Ganz, wie man es zur Erholung braucht und wir sind uns voll bewusst, dass Filzmoos zwar ein kleiner, feiner Urlaubsort ist, aber es in der gesamten Region und vom Richlegghof aus, leicht und gut erreichbar, ein tolles Angebot an Ausflugsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Sportaktivitäten gibt, wofür die Filzmoos Sommer Card auch keinen Nutzen bringt.

Hier eine kleine Auswahl an den vielen Möglichkeiten, in der gesamten Region:

Natürlich verstehen wir, dass man seinen Urlaub kalkulieren möchte und haben dafür einen Tipp: Die Salzburger Land Card. Diese kann online gekauft und aufs Handy geladen werden. Darin enthalten sind 180 Attraktionen wie Bergbahnen, Freibäder, Thermen, Museen, Burgen, Schlösser, Klammen, … im gesamten Salzburger Land. Auch die Papagenobahn auf den Rossbrand in Filzmoos ist in der Salzburger Land Card enthalten, ebenso wie wahlweise eine 24-Stunden Karte für die Stadt Salzburg oder die Benützung der Großglockner Hochalpenstraße, einem der imposantesten Sehenswürdigkeiten Österreichs.

Traumhaft schöne Almrunde am Fuße des Dachsteins

Den goldenen Herbst erleben

Wenn das Wetter mitspielt, kann auch der späte Herbst noch herrlich Gelegenheit für die eine oder andere Wanderung bieten. Diesen Herbst hatten wir ganz besonderes Wetterglück und so habe ich diesen wunderbaren Novembertag noch einmal genützt, um bei einer gemütlichen Almtour ordentlich Sonne zu tanken.

Vom Richlegghof in Filzmoos fahre ich mit dem Auto nach Ramsau, wo ich beim Gasthof Edelbrunn starte und wandere von dort in Richtung Glösalm. Ein breiter Wanderweg führt mich zuerst durch den Wald. Nach einer guten halben Stunde komme ich aus dem Wald heraus und vor mir eröffnet sich ein traumhaft schönes Panorama.

Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst

Haemin Sunim (Mönch)

Nachdem ich die Dachsteinstraße überquert habe, erreiche ich mit der Glösalm die erste von 4 Almen. Ich wandere ein kleines Stück entlang des Wanderpfads weiter nach oben. Ein kurzer Abstecher für ein Foto auf die Neustattalmen muss nämlich auch noch drinnen sein.

Neustattalmen

Anschließend biege ich in Richtung Walcheralm ab, die ich auch bereits noch wenigen Minuten erblicken kann. Zeit für eine kleine Rast. Da es schon spät im Jahr ist und die Alm natürlich schon geschlossen hat, genieße ich mein mitgebrachtes Schinkenweckerl. Tipp: Im Sommer kann man hier besonders schmackhaften Käse aus der eigenen Käserei genießen.

Alm Nummer 2 – die Walcheralm

Nach dieser Sonnenpause geht’s über einen wunderschönen Almboden in Richtung Austriahütte. Die Lärchen erstrahlen in den prächtigsten Gelbtönen und wenn man unter jenen Bäumen steht, die bereits ihre Nadeln verloren haben, dann fühlt sich dass an, als ob man auf einem weichen Teppich danhingehen würde.

Almhütte Nummer 4 ist die Brandalm. Tipp: im Spätherbst könnt ihr euch alljährlich im Rahmen der Krapfenwoche ganz besonders kulinarisch belohnen. Lohnenswert ist auch der kurze Abstecher hinauf zum idyllischen Dachsteinkircherl (ein herrliches Fotomotiv). Ein kleines Stück vor dem Kircherl gibt’s dann auch noch eine Bergsteiger-Gedenkstätte.

Von der Brandalm geht’s dann wieder hinunter zum Ausgangspunkt Gasthof Edelbrunn. Die Gehzeit beträgt ca. 2,5 Stunden.

Salzburger Gipfelspiel

Salzburger Gipfelspiel - die wohlwollende Königin

Ab Mitte Juni 2020 gibt’s bei uns in der Region Salzburger Sportwelt ein ganz neues Bergerlebnis. Beim Salzburger Gipfelspiel begibst du dich auf die Spuren der wohlwollenden Königin und ihren sechs Edelmänner.

Es war einmal eine Königin…“ – so beginnen die bekanntesten Märchen, wie sie Kinder und Erwachsene gleichermaßen gerne hören. Mit diesen Worten beginnt auch das Salzburger Gipfelspiel. Vor langer, langer Zeit war die wohlwollende Königin regierte die mächtige Königin mit ihre 6 klugen Edelmännern als Berater. Längst sind sie verschwunden – zu Bergen versteinert – und doch erinnern die markanten Gipfel noch heute an diese außerordentlichen Persönlichkeiten, ihr Wissen und ihre Weisheit.

Jeder Gipfel hat eine eigene Botschaft für den Wanderer
Sofern ihr euch darauf einlässt, hat jeder der den einstigen Eelmännern zugeordneten Gipfel machtvolle Fähigkeiten, von denen Menschen lernen und profitieren können . Es sind das die markanten und landschaftsprägenden Gipfel in den sieben Orten der Salzburger Sportwelt: Die Bischofsmütze in Filzmoos („Wohlwollende Königin“), das Hochgründeck in St. Johann in Salzburg („Heiler“), der Penkkopf in Wagrain-Kleinarl („Magier“), der Saukarfunktel in Flachau („Poet“), der Lackenkogel in Altenmarkt-Zauchensee („Wächter“), der Rossbrand in Radstadt („Späher“) und der Gerzkopf in Eben („Geheimnisträger“). Die markante Bischofsmütze ist von allen anderen Gipfeln aus zu sehen und damit ein wichtiger Bezugs- und Orientierungspunkt für Wanderer.

Der Gerzkopf - der Geheimnisträger
Der Gerzkopf – der Geheimnisträger

So funktionierts:
In den Tourismusverbänden der Region  könnt ihr zum Preis von Euro 19,90 (bzw. Euro 14,90 inkl. Gästekarte) die Tourenbox inkl. mit Tourenbuch für persönliche Notizen und inspirierende Gipfelrituale, Wanderkarte, Karabiner und Gipfelspiel Anhänger erwerben und euch anschließend auf den Weg machen, um die Faszination der wohlwollenden Königin und ihrer Edelmänner zu entdecken.

Saisoneröffnung für das Salzburger Gipfelspiel ist Mitte Juni 2020.

Die markante Bischofsmütze ist die wohlwollende Königin
Die markante Bischofsmütze ist die wohlwollende Königin

Ich habe mir vorgenommen, das Salzburger Gipfelspiel in diesem Sommer zu erleben. Und ich werde euch gerne darüber auf dem Laufenden halten. Übrigens, der Richlegghof ist von der Lage her eine super Homebase, für Urlauber, die das Salzburger Gipfelspiel erwandern möchten.

Der Gerzkopf ein besonderes Naturjuwel

Die sagenumwobene Lacke am Gerzkopf

Der Gerzkopf ist einer jener Gipfel, die man ruhig öfter mal erwandern sollte, denn die Natur setzt ihn zu jeder Jahreszeit ganz besonders in Szene. Bei unserem letzten Familienausflug auf den Gerzkopf hat der Herbst die Landschaft in den schönsten und buntesten Farben „gemalt“.

Eintauchen in die wunderschöne Herbstlandschaft
Eintauchen in die wunderschöne Herbstlandschaft

Für unsere Tour haben wir diesmal die Variante über Schattbachwinkl gewählt. Das Auto lassen wir am Parkplatz vorm Schranken beim Knappenbauern stehen und folgen erstmal ein Stück der Forstraße bis wir zur Abzweigung auf den Steig kommen. Nun beginnt eine tolle Wanderung durch den Wald. Die Kinder naschen noch von den letzen noch übrigen Preissel- bzw. Schwarzbeeren, während wir den gigantischen Ausblick auf die Bischofsmütze, der sich ab und an bei Waldlichtungen bietet, genießen. Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir die schwarze, sagenumwobene Lacke am Gerzkopf. Ein wirklich sehr anziehender, beinahne magischer Platz.

Wenig später sehen wir auch schon oben, ab Gipfel. Neben einem Holzkreuz findet man hier auch eine Glocke, die natürlich umgehend von den Kids zum Erklingen gebracht wird.

Bis hinunter zur Schäfterhütte, kann man den Klang wahrnehmen. Beim Hinuntergehen machen wir noch einmal Rast und zwar kehren wir bei der Schäferhütte, die sich ca. 20 Gehminuten unterhalb des Gipfelkreuzes befindet ein und genießen die warmen, herbstlichen Sonnenstrahlen, bevor wir wieder auf selber Strecke hinunterwandern.

Gemütliche Einkehr auf der Schäferhütte
Gemütliche Einkehr auf der Schäferhütte

Wissenswertes: Zur Schäferhütte gibt es keine Zufahrtsstraße und so muss Brigitte, die „Schäferin“ sämtliche Lebensmittel hochtragen.

Zur Wanderroute

Die Schönheit des Twenger Almsees und die bezaubernde Bergwelt der Tauern genießen

Naturjuwel Twenger Almsee

Eine Auszeit nehmen und hinaus in die Natur – wandern, durchatmen, mich ein wenig auspowern und wieder neu auftanken: Dazu bin ich heute morgen kurz nach 7.00 Uhr mit dem Auto los. Nach gut einer halben Stunde Fahrzeit, steige ich in Obertauern am Wanderparkplatz beim Jugendgästehaus Schaidberg aus. Ich nehme meine Wanderstöcke, schnalle den Rucksack um und starte eine Tour, die ich mir schon längere Zeit vorgenommen habe. Es geht hinauf zum Twenger Almsee und zur Gollitschspitze. Das erste Teilstück führt mich über einen ziemlich steilen Schotterweg hinauf zur Ernstalm (nicht bewirtschaftet). Hier mache ich meine erste Trinkpause und genieße den Blick hinunter auf Obertauern.

Nun wird der Weg etwas flacher und ich erhole mich von der ersten, doch recht anstrengenden Passage. Ab der Twenger Alm wandere ich entlang eines Steiges stetig hinauf. Ganz begeistert lasse ich meinen Blick immer wieder in Richtung Almgebiet und auf die impossante Bergwelt der Tauern schweifen – ich bin ganz hin und weg von der Schönheit der Landschaft.

Oben am Twenger Almsee angekommen halte ich für einen Augenblick inne – vor mir liegt der glasklare Bergsee in seiner vollen Pracht – umrahmt vom Großen Grupitscheck (2526 m) und der Gollitschspitze (2.328 m). Es sind um diese Uhrzeit noch wenige Wanderer unterwegs und ich genieße die Ruhe noch für ein paar Augenblicke. Dann nehme ich den letzten Anstieg hinauf zur Gollitschspitze in Angriff. Oben erwartet mich neben dem schönen Gipfelkreuz auch ein herrlicher Ausblick.

 

Nach kurzem Verweilen – es ist nicht sehr viele Platz oben am Kreuz, wandere ich wieder auf selber Route hinunter bis zur Twenger Alm, wo ich mir einen guten Kaffee gönne. Anschließend geht’s wieder bergab bis ich gegen 11.45 Uhr wider am Parkplatz ankomme.

Fazit: landschaftlich eine sehr, sehr reizvolle Tour – der erste Anstieg ist etwas gewöhnungsbedürftig, da ich mich lieber bei etwas gemäßigterer Steigung „einlaufe“.

Tourenbeschreibung zum Twenger Almsee

 

 

 

Von der Oberhofalm auf den Kaserboden

Kraftplatz Kaserboden

Das ich das letzte Mal am Kaserboden war, das liegt schon fast eine Ewigkeit zurück – zumindest war das lange bevor der Ort offizieller Kraftplatz wurde. Aber schon damals hat mich dieser Almboden, durch den sich ein kleines Almbächlein schlängelt, immer fasziniert.

Hinter der Oberhofalm geht’s los – wir halten uns immer an die Markierungen in Richtung Linzersteig/Rinderfeld. Zuerst folgen wir einer breiten Forststraße und treffen auf eine Herde wunderschöner Pferde.

Pferdeherde auf der Hofalm
Pferdeherde auf der Hofalm

Meine Tochter Catharina ist eine ganz besondere Pferdenärrin. Natürlich werden hier die schönsten Tier ausgiebig bestaunt.

Als sich Catharina schließlich von den Pferden trennen kann, setzen wir unsere Wanderung fort und gelangen zu einem ziemlich steilen Steig, über den wir nach ca. 1/2 Stunde unser Ziel den Kaserboden erreichen.

Wir setzen uns und genießen die Stille. Jetzt wieder einmal hier ist es fast noch schöner, als ich es in  Erinnerung hatte. Und ja, hier kann man so richtig abschalten und auftanken.

Der Rückweg hat uns diesmal auf selber Strecke wieder ins Tal geführt. Ein anderes Mal werden wir jedoch wieder eine längere Tour zum Rinderfeld oder über den Linzersteig zur Hofpürglhütte unternehmen.

Alle Infos zum Kraftplatz Kaserboden

Parken: Parkplatz Oberhofalm

Dauer: ca. 50 min pro Strecke, ca. 1,9 km pro Strecke, 294 Höhenmeter

Ausrüstung: gutes Schuhwerk, eventuell Wanderstöcke

Einkehr: Oberhofalm oder Unterhofalm

 

 

Über die Silberkarklamm zum Silberkarsee

Der tief grüne Silberkarsee

Schön langsam entwickle ich ein richtiges Faibel für Bergseen und so kann es eigentlich auch heute fast kein anderes Programm, als die Wanderung zu einem der vielen wunderschönen Bergseen, die sich in underer Region  befindet, geben.

Diesmal hab ich mir eine Tour ausgesucht, die doch etwas an Kondition und Trittsicherheit verlangt. Um 7.00 Uhr fahre ich los und nach etwa 25 Minuten parke ich mein Auto auch schon am Parkplatz der Silberkarklamm in Ramsau.

 

 

Die Klamm steht bei uns öfter am Ausflugsprogramm, weil sie immer wieder aufs Neue eine schöne Wanderung am Wasser bedeutet. Nach etwa einer guten halben Stunde erreiche ich die Silberkarhütte. Ein wenig irriert bin ich schon, als ich einen jungen Mann mit Irokesenschnitt und in Lederhose sehe, der gerade die Terrasse fegt. Da ich ja gut gefrühstückt habe, ist es jetzt für eine Einkehr einfach noch zu früh, deshalb beschließe ich, mir den Irokesenmann später anzusehen und gehe weiter. Ich nehme oberhalb der Silberkarhütte den Steig in Richtung Silberkarsee. Zum Glück bin ich halbwegs früh unterwegs, denn nach einer guten Stunde entlang des steilen Pfades, merke ich deutlich, dass die Sonne an Kraft gewinnt. Ich bleibe immer wieder stehen und genieße die herrliche Aussicht – natürlich nütze ich diese Pausen auch zum Verschnaufen und zum Trinken. Dann erreiche ich endlich die Wegkreuzung, die mir anzeigt, dass es jetzt nur noch etwa 15 Minuten bergab zu meinem heutigen Wanderziel geht. Voller Erwartung nehme ich das letzte Stück in Angriff und wandere zum Silberkaresee hinunter. Und dann sehe ich ihn – tief grün und unglaublich idyllisch.

 

 

Jetzt werden erst mal ein paar Fotos gemacht und danach wird gejausnet – Müsliriegel und Bananen, damit meine Speicher für den Retourweg wieder aufgefüllt werden. An der Silberkarhütte werde ich natürlich am Rückweg nicht wieder vorbeikommen.

Den Rückweg nehme ich auf selber Strecke in Angriff. Nun ist es bald Mittag und die Sonne heizt fast umbarherzig herunter. Während ich am Morgen fast alleine unterwegs gewesen bin, sind es jetzt doch einige Wanderer, die sich den anspruchsvollen Steig hinaufmühen.

Ich stärke mich mit einer Gulaschsuppe und einem gespritzten Apfelsaft auf der viel besuchten Terrasse der Silberkarhütte und wandere danach wieder über die Silberkarklamm hinunter zu meinem Auto.

Hinweise zur Tour:

Gutes Schuhwerk, Wanderstöcke und Sonnencreme sind hier sozusagen ein „Must have“

Tourenbeschreibung zum Silberkarsee

 

 

 

 

 

 

Duisitzkarsee – für mich einer der schönsten Bergseen überhaupt

Der Duisitzkarsee ist ein echtes Naturhighight

Eine gute Freundin hat mir diesen Bergsee immer wieder und wieder mit ihrer Schwärmerei ans Herz gelegt. „Da müsst ihr unbedingt mal hin, die Landschaft dort ist traumhaft, der Gebirgssee liegt sooooooo wunderschön eingebettet in die Bergwelt der  Schladminger Tauern, …“ Irgendwie hat es bisher noch nicht gepasst, aber jetzt ist es endlich soweit und wir nehmen diese Tour in Angriff.

Mit dem Auto brauchen wir vom Richlegghof aus ca. 40 Minuten bis wir unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz an der Eschachalm in Rohrmoos Obertal erreichen. Was sehr angenehm ist, wir brauchen für die Anfahrt zu diesem Parkplatz keine Maut bezahlen.

Wir starten unsere Tour und haben die Möglichkeit zwischen dem Aufstieg über die Forststraße (ca. 1,5 Stunden) und der Route über den etwas steileren Wandersteig, der mit 1 Stunde angeschrieben ist, zu wählen. Wir entscheiden uns für den Steig, der zwar etwas Kondition und Trittsicherheit erfordert, aber dann doch für die Kids viel interessanter wirkt.

Steiler Anstieg zum Duisitzkarsee
Steiler Anstieg zum Duisitzkarsee

Nach den Regenfällen der letzten Tage sorgen die warmen Sonnenstrahlen an diesem Sommertag dafür, dass jede Menge „Dampf“ aufsteigt, was für eine ziemlich mystische Stimmung in diesem ruhigen, abgeschiedenen Tal sorgt.

Am Weg zum Duisitzkarsee
Am Weg zum Duisitzkarsee

Nach gut einer halben Stunde erreichen wir eine alte Hütte und wir legen eine kurze Trinkpause ein und nach einer weiteren guten halben Stunde erreichen wir unser Ziel, den Duisitzkarsee. Inzwischen haben sich die letzten „Dampfschwaden“ verzogen und wir genießen den herrlichen Anblick dieses Bergsees. Dabei sind die Strapazen des Aufstiegs – der Wandersteig ist wirklich steil – schon wieder vergessen.

Wir kehren auf ein Getränk in die Fahrlechhütte, direkt am See ein, bevor wir eine Runde um den See in Angriff nehmen. Die Kids lassen sich von den kalten Temperaturen des Sees nicht abhalten, eh wir uns versehen, sind die beiden Mädels schon im Wasser, um sich zu erfrischen.

Herrliche Abkühlung im Bergsee
Herrliche Abkühlung im Bergsee

Schön langsam knurrt uns allen auch schon der Magen und wir begeben uns zur Duisitzkarseehütte. Den Naschkatzen unter uns haben es hier vor allem die leckeren Mehlspeisen angetan, ebenso wie die Buttermilch mit frischen Schwarzbeeren – die war auch echt lecker.

Nach einem gemütlichen Aufenthalt geht’s für uns wieder bergab ins Tal. Dabei folgen wir etwas Knie schonend der Forststraße und gelangen auf dieser nach etwas mehr als 1 Stunde wieder zurück zu unserem Auto.

Erlebnis Tappenkarsee

Erster Blick auf den Tappenkarsee

Seit unserem letzten Besuch am Tappenkarsee sind nun doch schon einige Jahre vergangen. Und so haben wir uns schon sehr auf dieses Wanderziel gefreut.
Die Fahrt vom Richlegghof nach Kleinarl dauert ca. 40 Minuten. Wir passieren den stimmungsvollen Jägersee und nehmen die Mautstraße bis zum Parkplatz Schwabalm, wo wir unser Auto parken. Motiviert nehmen wir den Aufstieg – es sich doch etwas über 500 Höhenmeter zu überwinden, in Angriff.

Das Wetter ist optimal – und da wir auch noch nicht allzu spät dran sind, ist das wandern entlang des steilen aber schön ausgebauten Steiges recht angenehm. Immer wieder haben wir einen tollen Ausblick auf den Jägersee. Auch der Blick auf den Wasserfall und die herrliche Vegetation entlang des Weges ist beeindruckend. Nach etwa 1,5 Stunden sind wir oben angelangt. Wie ein Tor öffnen sich die Felsen und vor uns liegt der 23,8 ha große Tappenkarsee, der an seiner tiefsten Stelle ca. 48 m tief ist.

Wir legen eine Pause ein, ziehen unsere Schuhe und Socken aus und kühlen unsere Füße im herrlichen Wasser des Sees.

Erfrischt geht’s entlang des Seeufers weiter, denn unser Ziel ist die Tappenkarseehütte, wo wir die Hüttenwirtin Andrea besuchen wollen. Bei Wandern entlang des Sees genießen wir ein wundervolles Farbspiel – der türkise See, die kräftig rosa blühenden Almrosen, … einfach herrlich.

Am letzen Wegstück erwischt uns noch ein kurzer Sprühregen – das macht aber nichts, denn in der Hütte sind wir wieder schnell trocken gelegt. Der Kaiserschmarrn schmeckt hier oben ganz besonders gut – für Erwachsene wird er übrigens mit in Rum getränkten Rosinen serviert (lecker!!!).

Nach einem gemütlichen Aufenthalt in der Hütte, geht’s auf selber Strecke wieder retour.

Gezeit: mit Kindern ca. 2,5 Stunden bis zur Tappenkarseehütte – der Abstieg geht dann schon flotter

Einkehrtipp: Tappenkarseehütte:
(Hier kann man übrigens auch übernachten)