Über die Silberkarklamm zum Silberkarsee

Der tief grüne Silberkarsee

Schön langsam entwickle ich ein richtiges Faibel für Bergseen und so kann es eigentlich auch heute fast kein anderes Programm, als die Wanderung zu einem der vielen wunderschönen Bergseen, die sich in underer Region  befindet, geben.

Diesmal hab ich mir eine Tour ausgesucht, die doch etwas an Kondition und Trittsicherheit verlangt. Um 7.00 Uhr fahre ich los und nach etwa 25 Minuten parke ich mein Auto auch schon am Parkplatz der Silberkarklamm in Ramsau.

Die Klamm steht bei uns öfter am Ausflugsprogramm, weil sie immer wieder aufs Neue eine schöne Wanderung am Wasser bedeutet. Nach etwa einer guten halben Stunde erreiche ich die Silberkarhütte. Ein wenig irriert bin ich schon, als ich einen jungen Mann mit Irokesenschnitt und in Lederhose sehe, der gerade die Terrasse fegt. Da ich ja gut gefrühstückt habe, ist es jetzt für eine Einkehr einfach noch zu früh, deshalb beschließe ich, mir den Irokesenmann später anzusehen und gehe weiter. Ich nehme oberhalb der Silberkarhütte den Steig in Richtung Silberkarsee. Zum Glück bin ich halbwegs früh unterwegs, denn nach einer guten Stunde entlang des steilen Pfades, merke ich deutlich, dass die Sonne an Kraft gewinnt. Ich bleibe immer wieder stehen und genieße die herrliche Aussicht – natürlich nütze ich diese Pausen auch zum Verschnaufen und zum Trinken. Dann erreiche ich endlich die Wegkreuzung, die mir anzeigt, dass es jetzt nur noch etwa 15 Minuten bergab zu meinem heutigen Wanderziel geht. Voller Erwartung nehme ich das letzte Stück in Angriff und wandere zum Silberkaresee hinunter. Und dann sehe ich ihn – tief grün und unglaublich idyllisch.

Jetzt werden erst mal ein paar Fotos gemacht und danach wird gejausnet – Müsliriegel und Bananen, damit meine Speicher für den Retourweg wieder aufgefüllt werden. An der Silberkarhütte werde ich natürlich am Rückweg nicht wieder vorbeikommen.

Den Rückweg nehme ich auf selber Strecke in Angriff. Nun ist es bald Mittag und die Sonne heizt fast umbarherzig herunter. Während ich am Morgen fast alleine unterwegs gewesen bin, sind es jetzt doch einige Wanderer, die sich den anspruchsvollen Steig hinaufmühen.

Ich stärke mich mit einer Gulaschsuppe und einem gespritzten Apfelsaft auf der viel besuchten Terrasse der Silberkarhütte und wandere danach wieder über die Silberkarklamm hinunter zu meinem Auto.

Hinweise zur Tour:

Gutes Schuhwerk, Wanderstöcke und Sonnencreme sind hier sozusagen ein „Must have“

Tourenbeschreibung zum Silberkarsee

Duisitzkarsee – für mich einer der schönsten Bergseen überhaupt

Der Duisitzkarsee ist ein echtes Naturhighight

Eine gute Freundin hat mir diesen Bergsee immer wieder und wieder mit ihrer Schwärmerei ans Herz gelegt. „Da müsst ihr unbedingt mal hin, die Landschaft dort ist traumhaft, der Gebirgssee liegt sooooooo wunderschön eingebettet in die Bergwelt der  Schladminger Tauern, …“ Irgendwie hat es bisher noch nicht gepasst, aber jetzt ist es endlich soweit und wir nehmen diese Tour in Angriff.

Mit dem Auto brauchen wir vom Richlegghof aus ca. 40 Minuten bis wir unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz an der Eschachalm in Rohrmoos Obertal erreichen. Was sehr angenehm ist, wir brauchen für die Anfahrt zu diesem Parkplatz keine Maut bezahlen.

Wir starten unsere Tour und haben die Möglichkeit zwischen dem Aufstieg über die Forststraße (ca. 1,5 Stunden) und der Route über den etwas steileren Wandersteig, der mit 1 Stunde angeschrieben ist, zu wählen. Wir entscheiden uns für den Steig, der zwar etwas Kondition und Trittsicherheit erfordert, aber dann doch für die Kids viel interessanter wirkt.

Steiler Anstieg zum Duisitzkarsee
Steiler Anstieg zum Duisitzkarsee

Nach den Regenfällen der letzten Tage sorgen die warmen Sonnenstrahlen an diesem Sommertag dafür, dass jede Menge „Dampf“ aufsteigt, was für eine ziemlich mystische Stimmung in diesem ruhigen, abgeschiedenen Tal sorgt.

Am Weg zum Duisitzkarsee
Am Weg zum Duisitzkarsee

Nach gut einer halben Stunde erreichen wir eine alte Hütte und wir legen eine kurze Trinkpause ein und nach einer weiteren guten halben Stunde erreichen wir unser Ziel, den Duisitzkarsee. Inzwischen haben sich die letzten „Dampfschwaden“ verzogen und wir genießen den herrlichen Anblick dieses Bergsees. Dabei sind die Strapazen des Aufstiegs – der Wandersteig ist wirklich steil – schon wieder vergessen.

Wir kehren auf ein Getränk in die Fahrlechhütte, direkt am See ein, bevor wir eine Runde um den See in Angriff nehmen. Die Kids lassen sich von den kalten Temperaturen des Sees nicht abhalten, eh wir uns versehen, sind die beiden Mädels schon im Wasser, um sich zu erfrischen.

Herrliche Abkühlung im Bergsee
Herrliche Abkühlung im Bergsee

Schön langsam knurrt uns allen auch schon der Magen und wir begeben uns zur Duisitzkarseehütte. Den Naschkatzen unter uns haben es hier vor allem die leckeren Mehlspeisen angetan, ebenso wie die Buttermilch mit frischen Schwarzbeeren – die war auch echt lecker.

Nach einem gemütlichen Aufenthalt geht’s für uns wieder bergab ins Tal. Dabei folgen wir etwas Knie schonend der Forststraße und gelangen auf dieser nach etwas mehr als 1 Stunde wieder zurück zu unserem Auto.