Weniger ist manchmal mehr

Warum wir uns am Richlegghof bewusst dazu entschieden haben, die Filzmoos Sommer Card nicht anzubieten bzw. auf unsere Appartements aufzuschlagen.

So wie in viele anderen Orte auch wird bei uns in Filzmoos seit einigen Jahren die Filzmoos Sommer Card als All-Inklusiv-Bergerlebniskarte zum Quartier angeboten. Dabei zahlen Sie als Gäste die Leistungen dieser Sommer Card über einen höheren Quartierpreis. Um daran teilzunehmen, muss sich jeder Betrieb festlegen, diese Leistung allen Gästen zu inkludieren und einen Pauschalbetrag pro Person (über 6 Jahre) pro Nächtigung aufzuschlagen, egal ob das Angebot der Card in Anspruch genommen wird, oder nicht. Wir am Richlegghof haben uns dafür entschieden, unsere Gäste eine „Wahlfreiheit“ zu lassen. Natürlich lohnt sich die Gondelfahrt mit der Papagenobahn auf den Rossbrand, denn die Aussicht auf unserm Hausberg ist wirklich toll, auch für diejenigen, die nicht unbedingt eine mehrstündige Wanderung unternehmen möchten. Mit dem Betrag, den wir Ihnen nicht auf den Appartementpreis aufschlagen, ist die Fahrt mit der Kabinenbahn aber auf jeden Fall schon drinnen.

Ein weiterer Grund, dass wir uns gegen das Anbieten der Sommer Card entschieden haben ist es auch, unseren Urlaubern Spontanität zu gönnen. Bestimmte Leistungen der „Gratis-Card“ sind nämlich aufgrund des Gästeaufkommens nur nach vorheriger Online-Anmeldung konsumierbar.

Wir sehen uns als gemütliche Homebase für Ihren Urlaub – in Alleinlage, an einem echten Logenplatz mit traumhaftem Ausblick auf die Bischofsmütze. Ganz, wie man es zur Erholung braucht. Wir sind uns aber auch bewusst, dass Filzmoos zwar ein kleiner, feiner Urlaubsort ist, aber es in der gesamten Region und vom Richlegghof aus, leicht und gut erreichbar, ein tolles Angebot an Ausflugsmöglichkeiten, Veranstaltungen und Sportaktivitäten gibt, wofür die Filzmoos Sommer Card auch keinen Nutzen bringt.

Hier eine kleine Auswahl an den vielen Möglichkeiten, in der gesamten Region:

Natürlich verstehen wir, dass man seinen Urlaub kalkulieren möchte und haben dafür einen Tipp: Die Salzburger Land Card. Diese kann online gekauft und aufs Handy geladen werden. Darin enthalten sind 180 Attraktionen wie Bergbahnen, Freibäder, Thermen, Museen, Burgen, Schlösser, Klammen, … im gesamten Salzburger Land. Auch die Papagenobahn auf den Rossbrand in Filzmoos ist in der Salzburger Land Card enthalten, ebenso wie wahlweise eine 24-Stunden Karte für die Stadt Salzburg oder die Benützung der Großglockner Hochalpenstraße, einem der imposantesten Sehenswürdigkeiten Österreichs.

Über das Filzmooser Kindl

Es wird berichtet, dass in jener Zeit, als die Gegend von Filzmoos noch Viehweide war, zwei Hirten ein Glöcklein läuten hörten und dort, wo heute die 1820 erbaute Ursprungskapelle steht, ein geschnitzes Jesukind fanden, das läutete und die Schwurfinger hob. Dieses Jesukind soll von den Hirten in den Nachbarort Altenmarkt gebracht worden sein, über Nacht ist es aber wieder zu seinem Standplatz nach Filzmoos zurückgekehrt. Das Gnadenbild wurde in das „Peterskirchlein“, die heutige Dorf- und Wallfahrtskirche, gebracht und aufgestellt. Ihm werden Heilung und Errettung aus Nöten zugeschrieben. Auch heute noch pilgern zahlreiche Menschen zum „Filzmooser Kindl“, um Kraft zu tanken und Heilung zu finden. Seit der großen Innenrenovierung 1959-1961 hängt es als Mittelpunkt der Kirche beherrschend im goldenen Strahlenkranz über dem Hochaltar. Das Filzmooser Gnadenbild ist eine spätgotische Figur des segnenden Jesukindes.

Filzmooser Kindl
Filzmooser Kindl

„Als Gott Mensch wurde, wurde er ein Kind. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht Kinder Gottes zu werden“ (Joh. 1,12)

„Filzmoos ist nie eine der großen Wallfahrten gewesen. Es waren immer die stillen und einsamen Beter, die ihre Anliegen zum Filzmooser Kindl getragen haben. Dass es trotzdem nicht wenige Pilger gewesen sind, verrät die tief ausgetretene Türschwelle unter der Kirchentüre.“ (P.E. Rattelmüller)